29. September 2005 
in Kürze: 

Paradise Now

"Die Palästinenser Khaled (Ali Suliman) und Saïd (Kais Nashef) sind seit ihrer Kindheit gute Freunde. Jetzt hat man sie dazu bestimmt, sich als Selbstmordattentäter in Tel Aviv in die Luft zu sprengen. Die voraussichtlich letzte Nacht ihres Lebens dürfen sie noch einmal im Kreise ihrer Familien in Nablus im Westjordanland (Westbank) verbringen. Selbstverständlich aber muss ihr Vorhaben streng geheim bleiben, so dass ihnen ein wirklicher Abschied von ihren Angehörigen verwehrt ist. Am nächsten Morgen werden sie an die israelisch-palästinensische Grenze gebracht. Die Bomben sind von außen unsichtbar an ihren Körpern befestigt. Doch dann verläuft die Operation nicht wie geplant: Die beiden Freunde verlieren sich aus den Augen. Getrennt und auf sich allein gestellt müssen sie ihr jeweils eigenes Schicksal meistern und am Ende eine erneute Entscheidung über Leben oder Tod fällen..."
(Text: Constantin Film)

Wettbewerbsfilm der Berlinale 2005; Gewinner des Publikumspreises.


 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Paradise Now 
Originaltitel: Paradise Now (Niederlande 2004) 
Regie: Hany Abu-Assad;
Darsteller: Kais Nashef (Saïd), Ali Suliman (Khaled), Lubna Azabal (Suha), Hiam Abbass (Saïds Mutter), Ashraf Barhoum (Abu-Karem) u.a.; Drehbuch: Hany Abu-Assad, Bero Beyer; Produktion: Hengameh Panahi, Amir Harel, Gerhard Meixner, Roman Paul, Bero Beyer; Kamera: Antoine Heberlé; Länge: 91 Minuten; FSK: ab 12 Jahren; ein Film im Verleih der Constantin Film Verleih GmbH


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Robby Müller hat das Handwerk und die Kunst der Kameraführung und des Lichtsetzens erneuert und vorangetrieben. Er konnte wie kaum ein anderer in seinen Bildern Stimmungen erfassen und Zustände beschreiben, die mehr über Charaktere erzählten als Dialoge und dramaturgische Strukturen. Er wusste, wie man für eine Geschichte und einen Film ein ganz eigenes Klima erzeugt, in dem seine Figuren im wahrsten Sinne des Wortes 'gut aufgehoben' waren. Für eine Handvoll Filmemacher war er der wichtigste Wegbegleiter."

Regisseur Wim Wenders zum Tode des Kameramanns Robby Müller (04.04.1940 - 03.07.2018)

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