15. Januar 2004 
in Kürze: 

Osama

"Nach der Machtübernahme durch die Taliban stehen in Afghanistan Tausende Witwen und alleinstehende Frauen vor einem unüberwindlichen Problem: Wie sollen sie ihren Lebensunterhalt verdienen, wenn sie nur in Begleitung männlicher Verwandter das Haus verlassen dürfen?

Eine Mutter beschließt, ihre 12-jährige Tochter als Sohn zu verkleiden, damit sie sie zur Arbeit begleiten kann. Als die Mutter ihre Arbeit verliert, muss das Mädchen die Familie ernähren. Als 'Junge' fängt sie an, für einen Milchmann zu arbeiten, der mit dem im Krieg gefallenen Vater befreundet war.  Durch die Verkleidung ist das Mädchen gezwungen, an den religiösen Riten der Männer teilzunehmen und die Koranschule zu besuchen. Doch die männlichen Verhaltensweisen bleiben ihr fremd. Und die Furcht vor der Enttarnung wächst mit jedem Tag." (Presse-Text)


 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Osama 
Originaltitel: Osama (Afghanistan / Japan / Irland 2003) 
Regie: Siddiq Barmak;
Darsteller: Marina Golbahari (Osama), Arif Herati (Espandi), Zubaida Sahar (Mutter) u.a.; Drehbuch: Siddiq Barmak; Länge: 82 Minuten; FSK: ab 12 Jahren; ein Film im Verleih von Delphi Filmverleih; Film-Homepage: http://www.osama-derfilm.de


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

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