1. September 2005 
in Kürze: 

Oktoberfest

"Der letzte Tag auf dem Oktoberfest: Menschen begegnen und verlieren sich in der gewaltigen Menge, verfangen sich im feingesponnenen Netz ihrer Gefühle, gehen im Hexenkessel bierseliger Stimmung an Grenzen und überschreiten sie. So zweifelt die Festzeltbedienung Birgit (Barbara Rudnik) an ihrer in Routine erstarrten Ehe mit dem untreuen Musiker Max (August Schmölzer), gerät Richard (Peter Lohmeyer) in einen schweren Konflikt zwischen junger Geliebter und väterlicher Verantwortung, verliebt sich der gut aussehende Italiener Alessandro ausgerechnet in eine Japanerin auf Hochzeitsreise, nimmt eine alt eingesessene Schaustellerfamilie Abschied von Tradition und Vergangenheit. Wie die Gondeln des Riesenrades drehen sich die einzelnen Geschichten um eine Achse, werden von ihr zusammen und in Bewegung gehalten. Das größte Volksfest der Welt endet im Bierzelt mit einem letzten Tusch und magisch erstrahlenden Wunderkerzen, während draußen der Schein der bunten Lichter langsam erlöscht. Und nicht nur diejenigen, die im Getümmel ihr Herz verloren und die Liebe fanden, wagen nach Irrungen und Wirrungen den Sprung in ein neues Leben. "
(Text: Movienet Film)

 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Oktoberfest 
(Deutschland 2005) 
Regie: Johannes Brunner;
Darsteller: August Schmölzer (Max), Barbara Rudnik (Birgit), Peter Lohmeyer (Richard), Branko Samarovski (Kraitmair), Gunnar Möller (Edmund), Hildegard Kuhlenberg (Maria), Arndt Schwering-Sohnrey (Karl), Christoph Luser (Frank), Anna Brüggemann (Rena), Philippine Pachl (Sophie), Samira Bedewitz (Jenny), Rick Nadler (Marc), Antonio Prisco (Gianni), Alessandro Riceci (Fabrizio), Marco Basile (Alessandro), Mina Tander (Katrin), Julia Dietze (Lisa), Rudolf W. Brem (Bäumler), Nahoko Fort-Nishigami (Tamiko), Gen Seto (Takeshi) u.a.; Drehbuch: Johannes Brunner; Produktion: Kirsten Hager, Eric Moss, Marcus Welke; Kamera: Thomas Riedelsheimer; Musik: Raimund Ritz, Rainer Kühn; Länge: 120 Minuten; FSK: ab xx Jahren; ein Film im Verleih von Movienet Film


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

Drucken

Artikel empfehlen
Mr. Wong Delicious Facebook Webnews Linkarena 
Hilfe