24. März 2005 
in Kürze: 

The Nomi Song

"Klaus Nomi, 1944 als Klaus Sperber in Bayern geboren, war die Kultfigur der New Wave Performance-Szene der späten 70er und frühen 80er Jahre. Der ausgebildete Countertenor sang Popmusik wie Opern. Mit David Bowie stand er auf der Bühne, Maria Callas war sein gesangliches Vorbild. Seine unverwechselbare Stimme, seine bizarren Outfits und das stets weiß geschminkte Kabuki-Gesicht machten ihn zur Ikone seiner Zeit.
Klaus Nomi war der perfekte Videostar, doch sein Stern erlosch, bevor Videoclips auf MTV zur Massenkultur wurden. Der internationale Durchbruch war zum Greifen nahe, als Klaus Nomi im August 1983 eines der ersten prominenten Aids-Opfer wurde.
'The Nomi Song' ist das Portrait eines einzigartigen Künstlers und zugleich eine Auseinandersetzung mit universellen Themen wie Freundschaft, Kreativität, Verrat, Tod und Hoffnung. ..."
(Text: Arsenal Filmverleih)

Teddy Award für den Besten Dokumentarfilm bei den 54. Internationalen Filmfestspielen Berlin, der Berlinale 2004 (Panorama Sektion)

 
Filmdaten 
 
Filmtitel: The Nomi Song (Deutschland 2004) 
Regie: Andrew Horn;
Mit: Klaus Nomi, Ann Magnuson, Gabriele Lafari, David MacDermont, Page Wood, David Bowie, Thomas Gottschalk u.a.; Produktion: Thomas Mertens, Annette Pisacane, Ilona Zink; eine CV Films und CAMEO Film Produktion in Zusammenarbeit mit ZDF / ARTE; gefördert von der Filmstiftung Nordrhein-Westfalen; Redakteurin: Anne Even; Kamera: Mark Daniels; Originalsprache Englisch, dt. Untertitel; Länge: 96 Minuten; ein Film im Verleih von Arsenal Filmverleih


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

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