11. November 2004 
in Kürze: 

Der neunte Tag

1942 befindet sich der Luxemburger Abbé Henri Kremer (Ulrich Matthes) im Pfarrerblock des Konzentrationslagers Dachau, da er Widerstand geleistet hatte. Zu seiner Überraschung werden ihm neun Tage "Urlaub" vom KZ gewährt. Zurück in der Heimat, werden ihm vom jungen Nazi-Karrieristen Gebhardt (August Diehl) die Hintergründe für seine vorübergehende Entlassung mitgeteilt: Kremer ist nicht ohne Einfluss, er soll den Luxemburger Bischof davon überzeugen, für den Nationalsozialismus einzutreten.
Kremer hat neun Tage Zeit, sich zu entscheiden.
Ein Gedankenduell zwischen ihm und Gebhardt beginnt.

 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Der neunte Tag (Deutschland / Luxemburg 2004) 
Regie: Volker Schlöndorff;
Darsteller: Ulrich Matthes (Abbé Henri Kremer), August Diehl (Gebhardt), Hilmar Thate (Bischof), Bibiana Beglau, Germain Wagner, Götz Burger, Michael König u.a.; Drehbuch: Eberhard Görner, Andreas Pflüger basierend auf dem Buch "Pfarrerblock 25487" des Abbé Jean Bernard (1907 - 1994); Produktion: Provobis Film GmbH; Kamera: Tomas Erhart; Musik: Alfred Schnittke; Länge: 97 Minuten; FSK: ab 12 Jahren; ein Film im Verleih der Progress Film-Verleih GmbH; Film-Homepage: http://www.der-neunte-tag.de


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

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