10. Juli 2003 
in Kürze: 

Naqoyqatsi

"Ein Filmereignis jenseits von Worten: 'Naqoyqatsi' lässt die Kraft von Bildern und Musik verschmelzen, um in das Herz des pulsierenden, global-vernetzten 21. Jahrhunderts einzutauchen. Faszinierende Bilder des täglichen Lebens, die digital verändert wurden, strömen synchron über die Leinwand mit den hypnotisierenden Kompositionen von Philip Glass u.a. interpretiert durch den Cellisten Yo-Yo Ma.

Trotz der nonverbalen Natur des Films ist der beabsichtigte Effekt der futuristisch, computer-verfremdeten visuellen Struktur, dass die Menschen über das sprechen, was durch die heutige Technik alles verändert wird: Medien, Kunst, Unterhaltung, Sport, Politik, Medizin, Kriegsführung, Ethik, Natur, Kultur und die Gesamtheit der menschlichen Zukunft. 

Nach 'Koyaanisqatsi' und 'Powaqqatsi' beschließt Regisseur Godfrey Reggio mit diesem Film seine Qatsi-Triologie über die rasante technische Entwicklung und Globalisierung, sowie deren mögliche Konsequenzen." (Presse-Text)


 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Naqoyqatsi 
Originaltitel: Naqoyqatsi (USA 2002) 
Regie: Godfrey Reggio;
Im Film vorkommende Personen der Zeitgeschichte (alphabetisch geordnet): Fidel Castro, Bill Clinton, Albert Einstein, George Harrison, Adolf Hitler, Elton John, Henry Kissinger, Osama bin Laden, John Lennon, Julia Louis-Dreyfus, Paul McCartney, Ringo Starr u.a.; Drehbuch: Godfrey Reggio; Produktion: Miramax; Produzenten: Joe Beirne, Steve Goldin, Mel Lawrence, Federico Negri, Godfrey Reggio, Steven Soderbergh, Lawrence Taub; Kamera: Russell Lee Fine; Musik: Philip Glass; Länge: 89 Minuten; FSK: ab 6 Jahren; ein Film im Verleih von Buena Vista Int.; Film-Homepage: http://www.naqoyqatsi.de


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

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