26. Februar 2004 
in Kürze: 

Eher geht ein Kamel durchs Nadelöhr...

"Federica ist reich, zu reich für ihr Alter. Dieses Privileg engt sie ein, hindert sie daran, ein normales, 'erwachsenes' Leben zu führen. Es bedrückt sie, nicht für ihren Lebensunterhalt arbeiten zu müssen. Ohnehin stehen ein paar Probleme ins Haus: Ihr Liebhaber will eine Familie gründen, doch ein früherer Lover taucht unvermittelt aus der Versenkung auf. In der Familie kriselt es, seit ihr Vater auf dem Sterbebett liegt. Konfrontiert mit der Frage nach der Erbschaft und verfolgt von einem dumpfen Schuldgefühl, flüchtet sich die verunsicherte Heldin am liebsten in ihre Fantasiewelt, in der alles perfekt und wohl geordnet ist." (Presse-Text)

 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Eher geht ein Kamel durchs Nadelöhr... 
Originaltitel: Il est plus facile pour un chameau (Frankreich / Italien 2003)
Titel für den englischsprachigen Markt: It's easyer for a camel ... 
Regie: Valeria Bruni Tedeschi;
Darsteller: Valeria Bruni Tedeschi (Federica), Chiara Mastroianni (Bianca), Jean-Hugues Anglade (Pierre), Denis Podalydes (Philippe), Lambert Wilson (Aurelio), Eva Ionesco, Yvan Attal u.a.; Drehbuch: Valeria Bruni Tedeschi, Noémie Lvovsky, Agnès de Sacy; Produktion: Maurizio Antonini, Paulo Branco, Mimmo Calopresti; Kamera: Jeanne Lapoirie; Länge: 110 Minuten; FSK: ab 6 Jahren; ein Film im Verleih von movienet Film; Film-Homepage: http://www.gemini-films.com/centrage/actu_ilestplusfacile.htm


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

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