19. September 2002 
in Kürze: 

Nackt

"Drei befreundete Paare treffen sich am Samstagabend. Emilia (Heike Makatsch) und Felix (Benno Fürmann) sind seit kurzem getrennt, worunter beide psychisch und finanziell leiden; Charlotte (Nina Hoss) und Dylan (Mehmet Kurtulus) sind plötzlich reich geworden, ihre Paarbeziehung wird jedoch trotz wachsendem Luxus immer armseliger; einzig Annette (Alexandra Maria Lara) und Boris (Jürgen Vogel) sind nach wie vor glücklich verliebt und mit der Ikea-Einrichtung soweit zufrieden. Die unbeschwerte Fröhlichkeit will sich heute nicht mehr so recht einstellen. Da erzählt Emilia von einer Studie, bei der selbst Paare, die über zwanzig Jahre zusammenlebten, auf Fotos nicht mal die Hände des anderen identifizieren konnten. Sie wettet, dass die meisten Männer mit geschlossenen Augen nicht einmal ihre eigene Frau erkennen würden. Wenn alle so sicher seien, dann könne man ja eine Wette wagen. Ein Experiment mit Folgen beginnt..." (Presse-Text)
Komödie;
Wettbewerbsfilm der Film-Biennale Venedig 2002

 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Nackt 
Originaltitel: Nackt (Deutschland 2002) 
Regie: Doris Dörrie ("Männer", "Bin ich schön?"); Darsteller: Heike Makatsch (Emilia), Benno Fürmann (Felix), Alexandra Maria Lara (Annette), Jürgen Vogel (Boris), Nina Hoss (Charlotte), Mehmet Kurtulus (Dylan) u.a.; Drehbuch: Doris Dörrie nach ihrem Buch "Happy"; Produzent: Norbert Preuss; Produktion: Constantin Film und Fanes Film in Co-Produktion mit Megaherz; Kamera: Frank Griebe; Länge: 100 Minuten; FSK: ab 12 Jahren; ein Film im Verleih der Constantin Film Verleih GmbH; Film-Homepage: http://www.nackt-film.de


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

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