26. Januar 2006 
in Kürze: 

München

"1972, die Olympischen Spiele verzaubern München. Die Welt schwimmt auf einer Welle der Begeisterung. Nicht ganz, denn Mitglieder der palästinensischen Terrororganisation 'Schwarzer September' nehmen elf israelische Sportler als Geiseln und fordern die Freilassung von 200 in Israel inhaftierten Palästinensern. Beim Befreiungsversuch sterben alle Athleten sowie fünf der Terroristen. Die Reaktion der Israelis lässt nicht lange auf sich warten: die Exekution aller an dem Massaker beteiligten Palästinenser. Noch während die Aktion auf Hochtouren läuft, stellt der beauftragte Mossad-Agent (Eric Bana) ihren Sinn mehr und mehr in Frage. Nach welchen Kriterien wurden die Ziele ausgewählt? Gehören sie auf die Todesliste, obwohl sie gar nicht am Attentat beteiligt waren? Das Unternehmen steht am Scheidepunkt."
(Text: UIP)

 
Filmdaten 
 
Filmtitel: München 
Originaltitel: Munich (USA 2005) 
Regie: Steven Spielberg;
Darsteller: Eric Bana (Avner), Daniel Craig (Steve), Geoffrey Rush (Ephraim), Mathieu Kassovitz (Robert), Hanns Zischler (Hans), Ciaran Hinds (Carl), Ayelet Zurer (Daphna), Michael Lonsdale ("Moonraker", "Ronin"; Papa), Mathieu Amalric (Louis), Gila Almagor (Avners Mutter), Moritz Bleibtreu (Andreas), Meret Becker (Yvonne), Ivan Attal (Tony), Lynn Cohen (Golda Meir) u.a.; Drehbuch: Tony Kushner, Eric Roth basierend auf dem Buch "Vengeance" von George Jonas; Produktion: Kathleen Kennedy, Barry Mendel, Steven Spielberg, Colin Wilson; Kamera: Janusz Kaminski; Musik: John Williams; Länge: 164 Minuten; FSK: ab 16 Jahren; ein Film im Verleih von United International Pictures; Film-Homepage: http://www.muenchen-derfilm.de


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

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