3. November 2005 
in Kürze: 

Lost Children

"'Lost Children' ist ein ... Film über die gemeinste Form des Kriegs - den Einsatz von Kindern als Soldaten. Kinder werden entführt, bewaffnet und sogar gezwungen, ihre eigenen Familien zu ermorden. Die Probleme Afrikas scheinen in Europa weit entfernt, 'Lost Children' erlaubt uns einen persönlichen Blick in den Alltag dieser Kinder und ihrer Familien in den Flüchtlingslagern Nord-Ugandas.

Mehrere Monate verbrachten die Regisseure und Produzenten Ali Samadi Ahadi und Oliver Stoltz im Kriegsgebiet. Sie begleiteten die Kinder nach ihrer Flucht aus den Buschlagern der 'Rebellen' bei der schwierigen Wiedereingliederung in ihre Clansgesellschaft. Unterstützt von einheimischen Sozialarbeitern, die fast jeden Tag ihr Leben riskieren in der Hoffnung, dass ihre Arbeit ein Stück zum Frieden in Uganda beiträgt, versuchen die Kinder ihren Platz im Leben wiederzufinden."
(Text: timebandits films)


 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Lost Children - Kann man von Frieden träumen, wenn man nur Krieg kennt? (Deutschland 2004) 
Regie: Ali Samadi Ahadi, Oliver Stoltz;
Mitwirkende: die Kinder Richard Kilama, Jennnifer Akelo, Francis Ochaya, Vincent Opio, die Sozialarbeiter Grace Arach, John Bosco, Komakech Aludi u.a.; Drehbuch: Ali Samadi Ahadi, Oliver Stoltz; Produktion: Oliver Stoltz; Dreamer Joint Venture Produktion in Koproduktion mit ARTE / WDR; Kamera: Maik Behres; Musik: Ali N. Askin; gefördert von der Nordmedia Filmförderung und der Filmstiftung NRW; Länge: 103 Minuten; FSK: ab 12 Jahren; ein Film im Verleih der timebandits films GmbH; Film-Homepage: http://www.lost-children.de


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Gerade durch die digitale Revolution, bei der jeder Mensch in der Lage ist, seine Meinung überall öffentlich kundzutun, ohne dafür geradestehen zu müssen, neigen viele Menschen wieder dazu, sich für das Zentrum des Universums zu halten."

Schauspieler Christoph Waltz

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