12. Januar 2006 
in Kürze: 

Lost and Found (2006)

"'Lost and Found' ist ein Filmprojekt, für das sechs junge Filmemacher aus dem östlichen Europa jeweils einen Kurzfilm zum Thema 'Generation' gestaltet haben. Ausgehend von der These, dass ein generationsbedingtes Zusammengehörigkeitsgefühl über nationale Grenzen hinweg neue Perspektiven auf Traditionen, Geschichte und Erlebnisse eröffnet, wurden junge Filmemacher, welche derzeit zu den talentiertesten in ihren jeweiligen Herkunftsländern gehören, eingeladen, ihre ganz persönliche 'Generations-Geschichte' zu erzählen.
Aus den sechs Kurzfilmen entstand ein abendfüllender Kinofilm - fünf der Kurzfilme (vier Kurzspielfilme und ein Kurzdokumentarfilm) werden von einer eigenständigen Animations-Geschichte visuell und dramaturgisch verbunden.

DIE FILME
Eine Hochzeitsgesellschaft in einem bulgarischen Dorf wartet voller Spannung auf die Ankunft des Brautpaars ('Das Ritual').
Ein junges Mädchen fährt zum ersten Mal allein in die Hauptstadt Bukarest und muss eine schwierige Situation meistern ('Das Mädchen und der Truthahn').
Zwei Mädchen wurden am gleichen Tag in der gleichen Stadt geboren, aber sie haben keine Möglichkeit, sich kennen zu lernen ('Geburtstag').
Ein Berater für Selbstmordfragen gerät in einen existentiellen Konflikt, als er versucht, die eigene familiäre Situation nach dem Tod der Mutter zu meistern ('Ein kurzer Moment der Stille').
Eine Straßenbahnschaffnerin überschreitet ihre Kompetenzen und findet endlich ihr Glück
('Wunderbare Vera'). Verknüpft werden die Geschichten von einem Animationsfilm über die phantastische Reise eines Streichholzmännchens, das einer neuen Generation zum Leben verhilft
('Gene-Ratio')."
(Text: Kurzfilmverleih)


 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Lost and Found (2006) (Deutschland 2005) 
 
Regie und Drehbuch: Stefan Arsenijevic / Serbien-Montenegro
Nadejda Koseva / Bulgarien
Mait Laas / Estland
Kornél Mundruczó / Ungarn
Cristian Mungiu / Rumänien
Jasmila Zbanic / Bosnien-Herzegowina;
Darsteller: Milena Dravic, Svetlana Yancheva, Krasimir Dokov, Orsolya Tóth, Ana Ularu, Valentin Popescu, Dunja Obradovic, Ines Cule u.a.; Produktion: Herbert Schwering, Christine Kiauk, Icon Film; Länge: 103 Minuten; FSK: ab 6 Jahren; ein Film im Verleih von Kurzfilmverleih


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

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