4. Dezember 2003 
in Kürze: 

Looney Tunes - Back in Action

"David gegen Goliath.
Muhammad Ali gegen Joe Frazier.
Britney Spears gegen Justin Timberlake.
Sie alle verblassen angesichts des bergezerstiebenden, knochenbrechenden, karottenkauenden, ambossplumpsenden, schwanzfederversengenden, augenzwinkernden Duells von…
Hase gegen Ente.
Die Warner-Bros.-Vertragsschauspieler Bugs Bunny und Daffy Duck liegen sich mal wieder in den Haaren. Daffy hat es endgültig satt, ständig die zweite Geige zu spielen - er will dem Studio den Rücken kehren. Das lässt sich die völlig humorlose Vizechefin der Studioabteilung für Comedy, Kate Houghton (Jenna Elfman), nicht zweimal sagen. Sie löst sofort seinen Vertrag und weist den WB-Wachmann / Möchtegern-Stuntman DJ Drake (Brendan Fraser) an, Daffy festzunehmen und ihn zum Studioausgang zu 'begleiten'. (Anders gesagt: Daffy wird gefeuert und in hohem Bogen aus dem Studio geworfen.)
Plötzlich ist Daffy nur noch ein Gegenspieler, dem der Filmheld fehlt. Also beschließt er, sich an DJ zu hängen, ob dem das passt oder nicht. Entsprechend ist Daffy dabei, als DJ entdeckt, dass sein Vater, der weltberühmte Kinostar Damian Drake (Timothy Dalton), der auf der Leinwand elegante internationale Spione spielt, auch im wirklichen Leben ein eleganter internationaler Spion ist - und soeben von dem ruchlosen Mr. Chairman (Steve Martin), Chef der ebenso ruchlosen Acme Corporation, gekidnappt worden ist. Anscheinend weiß Damian, wo der geheimnisvolle, mächtige Kräfte entfesselnde Diamant Blue Monkey zu finden ist, und Chairman schreckt vor nichts zurück, um das Juwel in seine Hand zu bekommen. 
Zusammen mit Daffy fährt DJ sofort los - verzweifelt versucht er den bösen Acme-Schergen zuvorzukommen und die Welt vor ihren bösen Klauen zu bewahren. Was die beiden Nachwuchsspione nicht wissen können: Kate und Bugs sind ihnen auf den Fersen, denn die Studiobosse haben gemerkt, dass der Hase seinen komischen Widersacher unbedingt braucht. Jetzt droht Kate die Kündigung, wenn sie Daffy nicht umgehend zurückholt.
Die wilde Jagd führt die vier rund um den Globus - sie bekommen es mit etlichen Undercover-Agenten zu tun: von Dusty Tails (Heather Locklear), einem Showgirl in Yosemite Sams funkelndem Las-Vegas-Casino bis zu Mother (Joan Cusack), die streng, aber liebevoll einen Zoo außerirdischer Monster in der Area 52 bewacht - diese Anlage ist so geheim, dass man die Area 51 (die allseits bekannte Topsecret-Anlage der US-Regierung) damals etabliert hat, um von Area 52 abzulenken. Von dort geht es nach Paris und zu den Schätzen des Louvre, anschließend in den tiefsten afrikanischen Dschungel, wo die Helden den tödlichen Diamanten unbedingt vor dem Schurken Chairman erreichen müssen - wenn nicht, steht das Ende unserer Welt unmittelbar bevor... wie sagt Bugs doch immer: 'Das war's dann, Leute!'" (Presse-Text)

 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Looney Tunes - Back in Action 
Originaltitel: Looney Tunes - Back in Action (USA 2003) 
Regie: Joe Dante;
Darsteller: Brendan Fraser (D.J. Drake), Jenna Elfman ("Glauben ist alles!"; Kate Houghton), Steve Martin (Chairman), Timothy Dalton (Damian Drake), Joan Cusack (Mother), Heather Locklear (Dusty Tails), Bill Goldberg (Mr. Smith), Don Stanton (Mr. Warner / dessen Bruder), Roger Corman (Hollywood-Regisseur), Kevin McCarthy (Dr. Bennell), Jeff Gordon, Matthew Lillard, Ron Perlman, Vernon G. Wells u.a.; Drehbuch: Larry Doyle; Produktion: Paula Weinstein und Bernie Goldmann; Ausführende Produzenten: Chris deFaria und Larry Doyle; Kamera: Dean Cundey, Musik: Jerry Goldsmith; Länge: 91 Minuten; FSK: ab 6 Jahren; ein Film im Verleih der Warner Bros. Film GmbH; Film-Homepage: http://www.looneytunes.de


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

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