4. September 2003 
in Kürze: 

Liegen lernen

"'Ich möchte wirklich mal wissen, wie du so ein gefühlsgehemmter, bindungunfähiger und feiger Penner geworden bist.' Helmut (Fabian Busch) ist geschockt: Die Worte seiner Freundin Tina (Birgit Minichmayr) sitzen mit der Wucht eines Fausthiebs. Helmut weiß:
Tina hat recht. Obwohl mittlerweile 32 Jahre alt, hat Helmut immer noch nicht viel in seinem Leben bewegt, was er sich mit den verpassten Chancen der Vergangenheit erklärt - insbesondere der einen großen Liebe, die sich niemals erfüllt hat: Britta (Susanne Bormann). Dabei sah das doch so gut aus damals. Mit der Entscheidung konfrontiert, ob es endlich weitergehen soll in seinem Leben oder er für immer unfähig bleiben will, sich für die eine wirklich zu entscheiden, tritt Helmut den Weg zurück in die 80er Jahre an: Zurück nach Westdeutschland, einem kleinbürgerlichen Elternhaus, zurück zur Musik der Zeit, einer Klassenfahrt ins geteilte Berlin, den Nicaragua-Arbeitgruppen und der ersten Liebe: Britta ... und wie es wirklich war." (Text: X-Verleih)

 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Liegen lernen (Deutschland 2003) 
Regie: Hendrik Handloegten;
Darsteller: Fabian Busch (Helmut), Susanne Bormann (Britta), Birgit Minichmayr (Tina), Fritzi Haberlandt (Gisela), Florian Lukas (Mücke), Sophie Rois (Barbara), Anke Lea Sarstedt (Gloria), Beate Abraham (Helmuts Mutter), Wilfried Dziallas (Helmuts Vater), Tino Mewes, Sebastian Münster u.a.; Drehbuch: Hendrik Handloegten nach dem gleichnamigen Roman von Frank Goosen; Produktion: Maria Köpf; Kamera: Florian Hoffmeister; Musik: Dieter Schleip; Länge: 87 Minuten; FSK: ab 12 Jahren; ein Film im Verleih von X-Verleih; Film-Homepage: http://www.liegenlernen.de


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

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