17. November 2005 
in Kürze: 

L'Enfant

"Der 20jährige Bruno (Jérémie Renier) hält sich mit kleinen Gaunereien über Wasser. Er ist ein junger Mann ohne Sinn für Verantwortung, immer auf der Suche nach dem nächsten, geldbringenden Deal. Eines Tages wird er von seiner Freundin Sonia (Déborah François) mit seinem neugeborenen Sohn Jimmy konfrontiert. Es dauert nicht lang, bis Bruno auch ihn verkauft, für 5000 Euro an eine Drückerbande. Als er Sonia davon erzählt, bricht diese zusammen. Erst jetzt dämmert Bruno die Abscheulichkeit seiner Tat. Er setzt nun alles daran, Jimmy zurück zu bekommen."
(Text: Kinowelt)

Auszeichnung:
Goldene Palme 2005 (Filmfestival Cannes 2005: Bester Film)


 
Filmdaten 
 
Filmtitel: L'Enfant 
Originaltitel: L'Enfant (Frankreich / Belgien 2004)
Titel für den englischsprachigen Markt: The Child 

Regie: Jean-Pierre Dardenne, Luc Dardenne;
Darsteller: Jérémie Rénier (Bruno), Déborah François (Sonia), Jérémie Segard (Steve), Olivier Gourmet (der Polizist in Zivil), Fabrizio Rongione (der junge Dieb), Stéphane Bissot (Hehlerin), Mireille Bailly (Brunos Mutter), Anne Gérard (Ladenbesitzerin), Bernard Marbaix (Ladenbesitzer), Frédéric Bodson (Älterer Dieb), Léon Michaux (Polizeibeamter), Samuel De Ryck (Thomas) u.a.; Drehbuch: Jean-Pierre Dardenne, Luc Dardenne; Produktion: Jean-Pierre und Luc Dardenne, Denis Freyd, Les Films du Fleuve & Archipel 35; Ausführender Produzent: Olivier Bronckart; Koproduzenten: Arlette Zylberberg, Geneviève Lemal, Alexandre Lippens; Kamera: Alain Marcoen, Benoit Dervaux; Länge: 95 Minuten; FSK: ab 12 Jahren; ein Film im Verleih der Kinowelt Filmverleih GmbH; Film-Homepage: http://www.enfant-derfilm.de


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

Drucken

Artikel empfehlen
Mr. Wong Delicious Facebook Webnews Linkarena 
Hilfe