16. Juni 2005 
in Kürze: 

Das Leben ist ein Wunder

"Bosnien, 1992. Luka, ein serbischer Ingenieur aus Belgrad hat sich mit seiner Frau, der Opernsängerin Jadranka und ihrem gemeinsamen Sohn Milos in einem kleinen Nest mitten im Nirgendwo niedergelassen. Luka wird die Eisenbahn bauen, die die Region in ein Touristenparadies verwandeln soll. Völlig in seine Arbeit versunken und mit einem natürlichen Optimismus gesegnet, bleibt Luka taub gegenüber dem anhaltenden Rumoren des heraufziehenden Krieges.

Als der Konflikt ausbricht, steht in Lukas Leben plötzlich alles Kopf: Seine Frau Jadranka macht sich mit einem Musikerkollegen auf und davon, während sein Sohn Milos an die Front geschickt wird. So optimistisch wie eh und je, wartet er darauf, dass seine Familie zu ihm zurückkehrt, aber Jadranka bleibt fort, Milos wird als Kriegsgefangener festgehalten und die serbische Armee bestellt Luka zum Gefangenenwärter von Sabaha, einer muslimischen Geisel. 

Ehe man sich recht versieht, hat sich Luka in Sabaha verliebt, doch die junge Frau soll gegen einen serbischen Gefangenen ausgetauscht werden: Lukas Sohn Milos."
(Text: Concorde Film)


 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Das Leben ist ein Wunder 
Originaltitel: Zivot Je Cudo / La vie est un miracle (Frankreich / Serbien 2004) 
Regie: Emir Kusturica ("Schwarze Katze, weißer Kater", "Underground");
Darsteller: Slavko Stimac (Luka), Natasa Solak (Sabaha), Vesna Trivalic (Jadranka), Vuk Kostic (Milos), Aleksandar Bercek (Veljo), Stribor Kusturica (Kapitän Aleksic), Nikola Kojo (Filipovic), Mirjana Karanovic (Nada) u.a.; Drehbuch: Ranko Bozic, Emir Kusturica; Produktion: Alain Sarde, Maja und Emir Kusturica; Ausführende Produzenten: Christina Gozlan, Pierre Edelman, Marie-Christine Malbert; Special Effects-Maskenbildner: Halid Redzebasic; Kamera: Michel Amathieu; Musik: Dejan Sparavalo, Emir Kusturica, No Smoking Orchestra; Länge: 155 Minuten; FSK: ab 12 Jahren; ein Film im Verleih von Concorde Film


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Ich schaue nicht auf irgendeinen meiner Filme mit Vorliebe oder Stolz zurück. Ich schaue auf meine Filme allgemein zurück... Ich kann nur die Redewendung benutzen: 'Ich bin verflucht'."

("I don't look back on any film I've done with fondness or pride. I look back on my films and on the past generally ... I can only used the phrase, 'Well, I'm damned.'")

Der britische Regisseur Nicolas Roeg (15.08.1928 - 23.11.2018; "Wenn die Gondeln Trauer tragen", "Der Mann, der vom Himmel fiel")

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