30. September 2004 
in Kürze: 

La Mala Educación
- Schlechte Erziehung

"In einer Klosterschule zu Beginn der sechziger Jahre entdecken zwei kleine Jungen, Ignacio und Enrique, die Liebe, das Kino und die Angst. Padre Manolo, ihr Schulleiter und Literaturlehrer, ist Zeuge dieser Entdeckungsreise und wird mehr und mehr zu ihrem Teilnehmer. Unter seiner Führung überschreitet die ungleiche Dreiergruppe Grenzen und dringt in ein düsteres, verbotenes Gebiet vor... Noch zweimal, Mitte der siebziger und in den achtziger Jahren, treffen die drei Personen aufeinander. Bei ihrem Wiedersehen brechen alte Wunden auf. Die schonungslose Konfrontation mit der Vergangenheit greift in dramatischer Weise erneut in ihr Leben ein – und bedeutet für einen von ihnen sogar den Tod." (Presse-Text von Tobis)

 
Filmdaten 
 
Filmtitel: La Mala Educación - Schlechte Erziehung 
Originaltitel: La Mala Educación (Spanien 2004) 
Regie: Pedro Almodóvar;
Darsteller: Gael García Bernal (Ángel / Juan / Zahara), Fele Martínez (Enrique Goded), Daniel Giménez-Cacho (Padre Manolo), Javier Cámara (Paquito), Lluis Homar (Señor Berenguer), Francisco Boira (Ignacio), Francisco Maestre (Padre José), Juan Fernández (Martín), Ignacio Pérez (Ignacio als Kind), Raúl García Forneiro (Enrique als Kind), Alberto Ferreiro (Enrique Serrano), Petra Martínez (Ignacios Mutter), Sandra (Sandra), Roberto Hoyas (Barkeeper) u.a.; Drehbuch: Pedro Almodóvar; Produktion: Agustín Almodóvar; Ausführende Produktion: Esther García; Kamera: José Luis Alcaine; Musik: Alberto Iglesias; Länge: 106 Minuten; FSK: ab 12 Jahren; ein Film im Verleih von Tobis


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

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