10. Februar 2005 
in Kürze: 

Kontroll

"Bulcsú (Sándor Csány) hat sich für das Leben im Labyrinth entschieden. Tag und Nacht schleicht er durch die Gänge des U-Bahnnetzes, fährt Zug von früh bis spät und packt mit seiner Truppe den härtesten, undankbarsten Job der Welt an: die Fahrkartenkontrolle. Seine Kollegen und er werden angepöbelt, angespuckt, angebrüllt. Wer einmal U-Bahnkontrolleur geworden ist, der ist offensichtlich nicht mehr in der Lage mit der Welt an der Oberfläche zurecht zu kommen. Unter der Erde ist die Welt aber auch nicht einfacher zu meistern. Bootsie, der flinkste Schwarzfahrer der Stadt, narrt die Kartenkontrolleure jeden Tag aufs Neue. Die Rivalen aus den anderen Kontrolltrupps feinden sie dauerhaft an. Und ein mysteriöser Killer, der immer wieder unschuldige Fahrgäste vor einfahrende Züge stößt, verbreitet Angst und Schrecken. Der Befehl lautet, die Augen offen zu halten, um ihn endlich zu stellen. Doch der Killer macht auch vor den Kontrolleuren selbst nicht halt..." (Presse-Text)

Auszeichnungen:
"Le Prix de la Jeunesse" - 57. Filmfestival Cannes, 2004
"Preis der Filmkritik – Beste Kamera – Beliebtester Film" - Ungarische Filmwochen 2004
und weitere Preise sowie
Ungarischer Kandidat für eine Nominierung in der Oscar-Kategorie "Bester nicht englischsprachiger Film" 2005
Eröffnungsfilm Fantasy Filmfest 2004


 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Kontroll 
Originaltitel: Kontroll (Ungarn 2003) 
Regie: Nimród Antal;
Darsteller: Sándor Csány (Bulcsú), Eszter Balla (Szofi), Zoltán Mucsi (Professor), Csaba Pindroch (Muki), Sándor Badár (Lecsó), Zsolt Nagy (Tibi), Gyözö Szabó (Árnyék), Lajos Kovács (Béla), György Cserhalmi (Öltönyös), Balázs Mihályfi (Gonzó), Péter Scherer (Fõnök), János Kulka (Feri), Bence Mátyási, Zsolt László u.a.; Drehbuch: Jim Adler, Nimród Antal; Produktion: Tamás Hutlassa; Kamera: Gyula Pados; Musik: Neo; teilweise Original mit deutschen Untertiteln; Länge: 111 Minuten; FSK: ab 12 Jahren; ein Film im Verleih von Tiberius Film; Film-Homepage: http://www.kontroll-derfilm.de


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

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