9. September 2004 
in Kürze: 

Kleinruppin forever

"Bremen, 1985: Der 19-jährige Tim (Tobias Schenke) ist als angehender Tennis-Profi 'On Top Of  The  World'. Die Mädchen lieben ihn, er liebt sich und seinen perfekten Top-Spin. Bei einem Schulausflug nach Kleinruppin in der DDR steht Tim plötzlich seinem ihm unbekannten Zwillingsbruder Ronnie gegenüber, der ihn mit einem Schlag niederstreckt und statt Tim zurück in den Westen fährt. Tim sitzt fest, niemand glaubt ihm, alle halten ihn für Ronnie.

Jetzt heißt es: Broiler statt Cherry Coke, Schwalbe statt Vespa und FKK mit Mundharmonika spielenden Blueskunden. Tim plant die Flucht, doch die DDR verlässt man nicht einfach so. 

Als Tim Jana (Anna Brüggemann) begegnet, wird die graue DDR bunt. Er merkt, dass Glück etwas anderes bedeutet, als die passenden Slipper zum Lacoste-Hemd im Schrank zu haben. Doch da bietet sich die Chance, mit dem Kleinruppin-Schwimmteam in den Westen zu fahren..." (Presse-Text)  

Produziert von Akkord Film Produktion in Koproduktion mit SevenPictures,
gefördert vom Medienboard Berlin-Brandenburg, der FFA und Nordmedia.


 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Kleinruppin forever (Deutschland 2004) 
Regie: Carsten Fiebeler;
Darsteller: Tobias Schenke (Tim / Ronnie), Anna Brüggemann (Jana), Michael Gwisdek, Uwe Kokisch, Tino Mewes u.a.; Drehbuch: Sebastian Wehlings, Peer Klehmet; Produktion: Dirk Beinhold; Kamera: Bernhard Jasper; Länge: 103 Minuten; FSK: ab 6 Jahren; ein Film im Verleih der Senator Film Verleih GmbH


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

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