16. November 2000 
in Kürze: 

Kanak Attack

"‘Kanak Attack’ erzählt die Geschichte des 25-jährigen Ertan Ongun, geboren und aufgewachsen in Kiel, seines Zeichens Deutschländer und Kanake. Diesen Titel, einst ein gemiedenes Schimpfwort, trägt Ertan stolz und mit Trotz.
In 13 Episoden verdichtet der Film Stories aus der Welt der multi-ethnischen Migrantenkinder jenseits der Fußgängerzonen. Ertan und seine Freunde schonen weder sich noch andere. Freundschaft, Liebe und Loyalität, aber auch Draufgängertum, Kriminalität und schnelles Geld sind die Facetten ihres Lebens.
In einem Zusammenspiel von Poesie und härtester Realität zeigt ‘Kanak Attack’ das Leben von Ertan, Kemal und Mehdi. Auf der Suche nach Selbstbehauptung in dieser extremen Welt werden sie zu Männern, bei denen der Spaß am Leben verdammt dicht neben Gewalt, Tod und Paranoia liegt." (Presse-Text)

 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Kanak Attack Originaltitel: Kanak Attack (Deutschland 2000) 
Regie: Lars Becker; Darsteller: Luke Piyes (Ertan Ongun), David Scheller (Kemal Özalan), Tyron Ricketts (Mehdi Jamal), Oezlem Cetin (Yonca Abdullah), Nadeshda Brennicke (Sandra Novak), Ercan Durmaz (Attila), Murat Yilmaz (Zlatko), Andreas Hoppe (Kurt Lorant), Hilmi Sözer (Pfandleiher), Sekou A. Neblett (Farouk), Hussi Kutlucan (Süleyman Bey), Benno Fürmann (Der Neue), Ralf Herforth (Bülent) u.a.; Drehbuch: Feridun Zaimoglu, Dr. Bernhard Wutka, Lars Becker; Produktion: Thomas Häberle, Christian Becker; Coproduzenten: Lars Becker, Michael Weber, Bavaria Film; Herstellungsleitung: Simon Happ; Kamera: Hannes Hubach; Kostümbild: Antje Gebauer, Anke Winckler; Musik: Frank Wulff, Hinrich Dageför, Stefan Wulff; Titelsong: Tyron Ricketts; Ton: Heino Herrenbrück; Schnitt: Oliver Gieth; Casting: Fana Becker; Länge: 86 Minuten; FSK: ab 16 Jahren; im Verleih der Concorde Filmverleih GmbH


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Robby Müller hat das Handwerk und die Kunst der Kameraführung und des Lichtsetzens erneuert und vorangetrieben. Er konnte wie kaum ein anderer in seinen Bildern Stimmungen erfassen und Zustände beschreiben, die mehr über Charaktere erzählten als Dialoge und dramaturgische Strukturen. Er wusste, wie man für eine Geschichte und einen Film ein ganz eigenes Klima erzeugt, in dem seine Figuren im wahrsten Sinne des Wortes 'gut aufgehoben' waren. Für eine Handvoll Filmemacher war er der wichtigste Wegbegleiter."

Regisseur Wim Wenders zum Tode des Kameramanns Robby Müller (04.04.1940 - 03.07.2018)

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