8. Januar 2004 
in Kürze: 

Die Geschichte vom weinenden Kamel

"Im weiten Süden der Mongolei, in der unwirklichen Landschaft der Wüste Gobi, kommt ein kleines, weißes Kamel zur Welt. Die Mutter, geschwächt und verstört von der schmerzhaften Geburt, verstößt ihr Junges. Ohne die nahrhafte Muttermilch scheint das Kalb, das sich seiner Mutter immer wieder verzweifelt nähert, dem Tod geweiht.
In ihrer Not erinnern sich die Hirtennomaden an ein uraltes Ritual: Ein
Musiker aus der fernen Stadt soll mit den magisch-himmlischen Klängen seiner Geige die Kamelmutter zum Weinen bringen und so ihr Herz erweichen. Das Wunder geschieht: Die Mutter bricht in Tränen aus, ihr Junges darf säugen und ist gerettet.
Dieser ... Film voller fremdländischer Mysterien erzählt nicht nur die Geschichte einer Kamelmutter und ihres Jungen, sondern lässt auch erahnen, wie universell der große Wunsch nach Liebe und Geborgenheit ist.

'Die Geschichte vom weinenden Kamel' ist eine Produktion der HFF München in Koproduktion mit dem Bayerischen Rundfunk, gefördert vom FFF Bayern." (Presse-Text)


 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Die Geschichte vom weinenden Kamel (Deutschland 2003) 

Regie: Byambasuren Davaa und Luigi Falorni;
Idee: Byambasuren Davaa und Batbayar Davgadorj; Producer: Tobias N. Siefert; Kamera: Luigi Falorni; Länge: 91 Minuten; FSK: ohne Altersbeschränkung; französisch mit deutschen Untertiteln; ein Film im Verleih von Prokino; http://www.kamelfilm.de


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Robby Müller hat das Handwerk und die Kunst der Kameraführung und des Lichtsetzens erneuert und vorangetrieben. Er konnte wie kaum ein anderer in seinen Bildern Stimmungen erfassen und Zustände beschreiben, die mehr über Charaktere erzählten als Dialoge und dramaturgische Strukturen. Er wusste, wie man für eine Geschichte und einen Film ein ganz eigenes Klima erzeugt, in dem seine Figuren im wahrsten Sinne des Wortes 'gut aufgehoben' waren. Für eine Handvoll Filmemacher war er der wichtigste Wegbegleiter."

Regisseur Wim Wenders zum Tode des Kameramanns Robby Müller (04.04.1940 - 03.07.2018)

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