6. September 2001 
in Kürze: 

Julietta

Unterzeile:
Es ist nicht so wie du denkst

"Julietta, eine 18-jährige Studentin aus behütetem Elternhaus in Stuttgart, fährt nach Berlin, um mit ihrem Freund Jiri, Medizinstudent, auf der Love Parade zu feiern. Sie tanzen, nehmen Drogen, werden von der brodelnden Masse mitgerissen und schließlich getrennt. Völlig verzweifelt irrt Julietta durch die tanzende Menge. Auf der Suche nach Jiri verliert sie das Bewusstsein. Max, ein DJ, rettet sie. Er ist fasziniert von Juliettas Schönheit und in einem für ihn unwirklichen Moment zwischen Nacht und morgen, schläft er mit ihr während sie noch immer bewusstlos ist. Sechs Wochen später bemerkt Julietta ihre Schwangerschaft. Sofort fährt sie nach Berlin, sucht Jiri und trifft auf Max. Der ist inzwischen mit Jiri befreundet und erweist sich erneut als Juliettas 'Retter'. Max kann Julietta die Wahrheit nicht länger verschweigen und gesteht ihr, was ihn schon lange bedrückt. Julietta kann nicht glauben, was in der Nacht auf der Love Parade passiert sein soll. Endlich findet sie Jiri und erzählt ihm von der Schwangerschaft. Zuerst reagiert er überrascht, dann freut er sich aber darauf, Vater zu werden. Doch die Ereignisse nehmen ihren Lauf, und als sich alle drei wieder begegnen, kommt es zu einer dramatischen Auseinandersetzung..." (Presse-Text)

 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Julietta Originaltitel: Julietta (Deutschland 2001) 
Darsteller: Lavinia Wilson (Julietta), Barnaby Metschurat (Max), Matthias Koeberlin (Jiri), Anne Ratte-Polle, Sibylle Canonica, Uwe Kockisch; Regie: Christoph Stark; Länge: 100 Minuten; FSK: ab 16 Jahren 


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er war einer der großen deutschen Filmhistoriker, hellsichtig, leidenschaftlich, präzise. Aus dem Münchner Filmmuseum, das er von 1973 bis 1994 leitete, machte er einen Ort für alle, die das Kino lieben und verstehen wollen, wie es funktioniert. Zusammen mit seiner Frau Frieda Grafe setzte er neue Maßstäbe für die Reflexion über den Film als Kunstform. Durch umfangreiche Retrospektiven schärfte er den Blick auf die Werke bedeutender Filmemacher, aber auch für die Komplexität des Genre-Kinos. Er rekonstruierte Klassiker wie 'M' oder 'Metropolis' und schuf damit ein Bewusstsein für den Reichtum des Stummfilms."

Aus dem SPIEGEL-Nachruf zum Tode des Filmpublizisten
und -kritikers Enno Patalas (15.10.1929 - 07.08.2018)

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