17. Januar 2002 
in Kürze: 

Invincible - Unbesiegbar

1932 in Ostpolen. Der junge jüdische Schmied Zishe Breitbart (Jouko Ahola) ist sich seiner Bärenkräfte bewusst, erfährt aber erst vom deutschen Künstler-Vermittler Landwehr (Gustav Peter Wöhler), dass ihn diese Stärke für eine Karriere im Show-Bereich prädestiniert. Beim berühmten Hellseher Erik Jan Hanussen (Tim Roth) tritt er fortan in dessen Berliner Palast des Okkulten als Siegfried auf, er wird zum Star gerade bei den Nazis, die kurz vor der Machtergreifung stehen, Goebbels und Himmler finden sich im Publikum. Zishe, der anfangs allzu naiv den Betrug mitmacht, erkennt, was bevorsteht und sieht sich zum Handeln berufen.
Nach einer wahren Geschichte. 
Der Film war Beitrag zum neu geschaffenen Wettbewerb um den besten Film des Jahres bei den Filmfestspielen in Venedig 2001.

 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Invincible - Unbesiegbar Originaltitel: Invincible (Deutschland / GB 2001) 
Darsteller: Tim Roth (Erik Jan Hanussen), Jouko Ahola (Zishe Breitbart), Anna Gourari (Marta Farra), Max Raabe (Zeremonienmeister), Jacob Wein (Benjamin), Gustav Peter Wöhler ("Erleuchtung garantiert"; Landwehr), Tina Bordhin (Hedda Christiansen), Udo Kier (Graf Helldorf), Herbert Golder (Rabbi Edelmann), Renate Krößner (Mutter Breitbart), Gary Bart (Yitzak Breitbart), Ben-Tzion Hershberg (Gershon), Hark Bohm (Richter); Regie: Werner Herzog; Drehbuch: Werner Herzog; Kamera: Peter Zeitlinger; Musik: Hans Zimmer, Klaus Badelt, Max Raabe und sein Palast-Orchester, Orchester der Beethovenhalle Bonn; Tänzerinnen: Capitol Theater Düsseldorf; Produktion: Gary Bart, Werner Herzog, Christine Ruppert; Länge: 133 Minuten; FSK: ab 6 Jahren; ein Film im Verleih der Zephir Film GmbH 


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

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