25. August 2005 
in Kürze: 

Das Imperium der Wölfe

"Anna Heymes (Arly Jover), die Frau eines hohen Beamten des französischen Innenministeriums, hat panische Angst. Aus unerklärlichen Gründen hat sie verstörenden Wahnvorstellungen und erkennt plötzlich ihren eigenen Mann nicht mehr. Die Diagnose der Spezialisten ist eindeutig: Anna leidet unter akutem Gedächtnisverlust. Angeblich. Denn als sie gegen den Willen ihres Mannes herauszufinden versucht, wer sie wirklich ist, gelangt sie zu einer furchtbaren Erkenntnis...

Zur gleichen Zeit, fernab von Annas Welt der Pariser Oberschicht, spielt sich im Sentier, dem überwiegend von Türken bewohnten Viertel, ein anderes Drama ab: Drei rothaarige Frauen wurden auf bestialische Weise getötet. Die Tat eines wahnsinnigen Ritualmörders? Der junge Kommissar Paul Nerteaux (Jocelyn Quivrin) bittet den skrupellosen Ex-Bullen Schiffer (Jean Reno), der sich bestens mit den kriminellen Strukturen im Viertel auskennt, um Hilfe. Bei ihren gemeinsamen Ermittlungen wird den ungleichen Kollegen bald klar, dass der Killer im Auftrag einer mysteriösen Organisation handelt, die sich die 'Grauen Wölfe' nennt. Und die haben es auf eine ganz bestimmte Frau abgesehen: Anna..."
(Text: Tobis)


 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Das Imperium der Wölfe 
Originaltitel: L'Empire des loups (Frankreich 2005) 
Regie: Chris Nahon;
Darsteller: Jean Reno (Schiffer), Arly Jover (Anna), Jocelyn Quivrin (Paul), Laura Morante (Mathilde) u.a.; Drehbuch: nach dem Roman von Jean-Christophe Grangé; Produktion: Patrice Ledoux; Kamera: Michel Abramowicz; Länge: 128 Minuten; FSK: ab 16 Jahren; ein Film im Verleih der Tobis Film GmbH & Co. KG


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Robby Müller hat das Handwerk und die Kunst der Kameraführung und des Lichtsetzens erneuert und vorangetrieben. Er konnte wie kaum ein anderer in seinen Bildern Stimmungen erfassen und Zustände beschreiben, die mehr über Charaktere erzählten als Dialoge und dramaturgische Strukturen. Er wusste, wie man für eine Geschichte und einen Film ein ganz eigenes Klima erzeugt, in dem seine Figuren im wahrsten Sinne des Wortes 'gut aufgehoben' waren. Für eine Handvoll Filmemacher war er der wichtigste Wegbegleiter."

Regisseur Wim Wenders zum Tode des Kameramanns Robby Müller (04.04.1940 - 03.07.2018)

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