17. März 2005 
in Kürze: 

Hostage - entführt

"Jeff Talley (Bruce Willis) war bisher im Los Angeles Police Department zuständig für Verhandlungen mit Geiselnehmern. Doch als eine Geiselnahme in einer Katastrophe endet, bei der eine junge Mutter und ihr Kind umkommen, ist Talley am Boden zerstört. Er verlässt Los Angeles und nimmt den weniger aufreibenden Job als Polizeichef der Stadt Bristo Camino in Ventura County an, wo die Kriminalitätsrate vergleichsweise niedrig ist.
Drei jugendliche Kriminelle verfolgen eine Familie auf dem Heimweg, weil sie deren Wagen stehlen wollen – sie landen allerdings unversehens am falschen Tag im falschen Haus: Plötzlich sitzen sie am Stadtrand in einer millionenschweren Villa fest, die dem korrupten Buchhalter Walter Smith gehört: Die drei geraten in Panik und nehmen Smith und seine beiden Kinder als Geiseln – was Talley in genau die Situation bringt, die er für den Rest seines Lebens vermeiden wollte.
Bald darauf übergibt Talley den Geiselfall dem Sheriff von Ventura County – er will selbst nichts damit zu tun haben. Auf dem Anwesen befinden sich allerdings elektronisch abgespeicherte Informationen, die einen geheimnisvollen Verbrecherring und seine Machenschaften bloßstellen könnten. Die Ganoven schrecken vor nichts zurück, um unerkannt zu bleiben – und dazu gehört auch, dass sie Talleys Frau und Tochter als Geiseln nehmen, um ihn zu zwingen, die gerade abgetretene Leitung in der Verhandlung mit den Geiselnehmern in der Villa wieder zu übernehmen. Weil derart viel auf dem Spiel steht, wird die Situation für Talley immer brisanter – und gefährlicher, als er sich in seinen schlimmsten Albträumen vorstellen konnte."
(Text: Warner Bros.)

 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Hostage - entführt 
Originaltitel: Hostage (USA / Deutschland 2005) 
Regie: Florent Siri ("Nid de guêpes" ("Das tödliche Wespennest"));
Darsteller: Bruce Willis (Jeff Talley), Kevin Pollak (Walter Smith), Ben Foster (Mars), Jonathan Tucker (Dennis), Marshall Allman (Kevin) Michelle Horn (Jennifer), Jimmy Bennett (Tommy), Serena Scott Thomas (Jane Talley), Rumer Willis u.a.; Drehbuch: Doug Richardson nach dem Buch von Robert Crais; Produktion: Bruce Willis, Arnold Rifkin, Mark Gordon, Bob Yari; Ausführende Produzenten: Hawk Koch, David Wally, Andreas Thiesmeyer, Josef Lautenschlager; Co-Produzent: David Willis; Kamera: Giovanni Fiore Coltellacci; Musik: Alexandre Desplat; Länge: 113 Minuten; FSK: ab 16 Jahren; ein Film im Verleih der Warner Bros. Pictures Germany; Film-Homepage: http://www.hostage-derfilm.de bzw. http://www.hostage-entfuehrt.de


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

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