26. Januar 2006 
in Kürze: 

Himmel und Huhn

"Hühnchen Junior ist in seinem Heimatstädtchen Oakey Oaks nicht gerade beliebt. Jedenfalls nicht mehr seit jenem unglückseligen 'Ereignis mit der Eichel', als er vor gut einem Jahr durch die Straßen rannte, 'Der Himmel fällt uns auf den Kopf!' brüllte, damit eine Massenhysterie auslöste und die Stadt ins Chaos stürzte.

Alles, was er sich nun wünscht, ist, dass dieser hoch-peinliche Vorfall aus dem kollektiven Gedächtnis der Stadt verschwindet – und dass sich das etwas angespannte Verhältnis zu seinem Vater Bruno Hühnchen wieder lockert. Um den Respekt seines Vaters, eines legendären Ex-Superstars des lokalen Baseballclubs, wiederzugewinnen, tritt Junior sogar in dessen Fußstapfen und sorgt bei einem wichtigen Heimspiel für einen unerwarte-ten Sieg. Aber gerade, als sich die Dinge in Oakey Oaks ein wenig zu seinen Gunsten entwickeln und der Spottpegel sinkt, fällt Hühnchen Junior erneut etwas auf den Kopf …

Diesmal scheint der Himmel tatsächlich auf die Erde zu stürzen. Aber wer sollte unserem kleinen Helden das glauben, nach der Panik, die er vor einem Jahr ausgelöst hat? Also geht Hühnchen Junior diesmal auf Nummer sicher und verrät niemandem etwas von dem seltsamen, blinkenden Sechseck, das vom Himmel direkt vor seine kleinen Krallen gefallen ist. Nur seinen Freunden, der wandelnden Illustrierten und etwas schwatzhaften Susi Schnatter, dem schreckhaft-gefräßigen Ed von Speck und dem neugierigen Austauschstudent Luigi Forello – liebenswert-chaotische Außenseiter wie Junior selbst – vertraut er sich an.

Nun liegt es also an einer kommunikationsfreudigen Ente, einem ängstlichen Schwein, einem blubbernden Fisch und einem kleinwüchsigen Huhn, ihre Heimatstadt im wahrsten Sinne des Wortes vor Dachschäden zu bewahren und somit die Welt zu retten ..."
(Text: BVI)


 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Himmel und Huhn 
Originaltitel: Chicken Little (USA 2004) 
Regie: Mark Dindal;
Deutsche Sprecher: Kim Frank (Hühnchen Junior), Verona Pooth (Susi Schnatter), Markus M. Profitlich (Bruno Hühnchen), Manuel Straube (Ed von Speck), Boris Becker (Baseballtrainer), Christian Ude (Bürgermeister Fritz von Vogelwitz), Leander Haussmann (Herr Wollgemuth) u.a.; Drehbuch: Steve Bencich, Ron J. Friedman, Ron Anderson nach der Story von Mark Dindal und Mark Kennedy; Produktion: Randy Fullmer, Walt Disney Pictures; Musik: John Debney; Länge: 81 Minuten; FSK: ohne Altersbeschränkung; ein Film im Verleih der Buena Vista International (Germany) GmbH; Film-Homepage: http://www.himmel-und-huhn.de


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

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