17. April 2003 
in Kürze: 

Hejar
- Großer Mann, kleine Liebe

"'Hejar - Großer Mann, kleine Liebe' ist eine ... Geschichte über tiefe menschliche Beziehungen. Ein Film über zwei Generationen, zwei Sprachen und zwei Kulturen. Ein kleines kurdisches Mädchen weicht das Herz eines alten türkischen Richters auf. Gedreht von einer türkischen Regisseurin, die eine neue Generation der Türkei entwirft.

Hejar, ein kleines kurdisches Mädchen, hat seine Eltern bei einer Polizeioperation in der Osttürkei verloren. Ein Dorfnachbar bringt sie nach Istanbul, wo sich ihre Wege mit denen des pensionierten Richters Rifat Bey kreuzen. Hejar muss sich ein zweites Mal vor der Polizei retten, als sie Zuflucht ausgerechnet bei Rifat findet. Als konservativer Staatsdiener spricht er nur türkisch, sie nur kurdisch. Nach und nach gelingt es Hejar, dem kleinen Mädchen mit dem traurigen Gesicht und den blumigen Flüchen, den alten Mann von seiner radikalen Einstellung abzubringen. Rifat lernt kurdisch und Hejar spricht die ersten türkischen Worte. Und beide können nicht mehr ohne den anderen leben." (Presse-Text)

Offizielle Nominierung der Türkei für den Oscar 2002

Drehbuchpreis beim Mittelmeerfilmfestival Köln 2002

 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Hejar - Großer Mann, kleine Liebe 
Originaltitel: Büyük Adam Kücük Ask (Türkei 2001) 
Regie: Handan Ipekci; Darsteller: Dilan Ercetin (Hejar), Sükran Güngor (+ 2002; Rifat Bey), Füsun Demirel (Sakine), Yildiz Kenter (Müzeyyen Hanim), Ismail Hakki Sen (Evdo Emmi) u.a.; Drehbuch: Handan Ipekci; Produktion: Yeni Yapim Film; Koproduktion: Hyperion (Griechenland), Tivoli Film (Ungarn), Focus Film Ltd.; Produzent: Handan Ipekci; Koproduzenten: Nikos Kanakis, Denes Szekeres; Kamera: Erdal Kahraman; Musik: Serdar Yalcin, Mazlum Cimen; Länge: 120 Minuten; FSK: ab 6 Jahren; ein Film im Verleih der Movienet Film GmbH; Film-Homepage: http://www.hejarthemovie.com


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

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