5. Dezember 2002 
in Kürze: 

Happy Times

"Der pensionierte Fabrikarbeiter Zhao (Zhao Benshan) ist seit Jahren vergeblich auf Brautschau. Um seine geldgierige, neue Flamme davon zu überzeugen, dass er ein reicher Mann ist, braucht er dringend 50.000 Yuan. Zhaos bester Freund hat eine Idee. Beide bauen einen alten, abgewrackten Bus in ein Liebeshotel für junge Pärchen um. Das Geschäft läuft gut an, und schon gibt sich Zhao gegenüber seiner Braut als Hotelmanager aus. Die wittert eine Chance, ihre blinde Stieftochter Wu Ying (Dong Jie) loszuwerden, und verlangt von Zhao, dass er ihr einen Job in seinem Hotel verschafft. Als Zhao jedoch mit dem jungen Mädchen den Bus aufsucht, wird dieser gerade von einem Kran verschrottet. Damit seine geldgierige Braut nichts von seiner wahren Existenz erfährt und aus Mitleid mit der unschuldigen Stieftochter inszeniert Zhao zusammen mit seinen Freunden ein aberwitziges Täuschungsmanöver. 
'Happy Times' von Chinas berühmtestem Regisseur Zhang Yimou ('Rote Laterne', 'Die Geschichte der Qiu Ju', 'Heimweg') ist eine bittersüße Charakterkomödie. Ihr dramatischer Höhepunkt beschert allen Beteiligten eine ebenso komische wie herzergreifende Lektion in Sachen Menschlichkeit, Liebe und Streben nach Glück." (Presse-Text)
Wettbewerbsfilm der Berlinale 2002

 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Happy Times Originaltitel: Xingfu shiguang (China 2000) Darsteller: Dong Jie (Wu Ying), Zhao Benshan (Zhao), Lifan Dong, Li Xuejian u.a.; Regie: Zhang Yimou; Länge: 96 Minuten; FSK: ab 6 Jahren; ein Film im Verleih von Twentieth Century Fox; Film-Homepage: http://www.happytimes-derfilm.de

Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

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