10. November 2005 
in Kürze: 

Die große Stille

"'Die große Stille' ist ein Film über die 'Grande Chartreuse', das Mutterkloster des legendären Schweigeordens: die Karthäuser. 19 Jahre nach der ersten Begegnung des Regisseurs Philip Gröning mit dem Prior des Klosters ist es der erste Film, der jemals über das Leben hinter den Klostermauern gedreht werden durfte.
'Die große Stille' ...: Eine strenge, fast stumme Meditation über das Klosterleben in seiner reinsten Form. Keine Musik, keine Interviews, keine Kommentare, kein zusätzliches Material. Nur der Lauf der Zeit, der Wechsel der Jahreszeiten und das sich immer wiederholende Element des Tages: das Gebet. Philip Gröning beschreibt ein Leben, das vom Gebot des Schweigens und weltlicher Abgeschiedenheit geprägt ist – und erzählt von Menschen, die ihre Lebenszeit in aller Klarheit Gott gewidmet haben.
Ein Film, mehr Meditation als Abbild.
Eine Reise in die Stille."
(Text: X-Verleih)

Seine Weltpremiere feierte Philip Grönings Dokumentarfilm beim Filmfestival in Venedig 2005 in der Reihe orrizonti.


 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Die große Stille (Deutschland 2004 / 2005) 
 
Regie, Drehbuch, Kamera, Produktion und Schnitt: Philip Gröning ("L'Amour, L'Argent, L'Amour");
Produktion: Philip Gröning Filmproduktion in Ko-Produktion mit Ventura Film SA, Bavaria Film, cine plus; Länge: 167 Minuten; FSK: ohne Altersbeschränkung; ein Film im Verleih X-Verleih; Film-Homepage: http://www.diegrossestille.de


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

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