19. September 2002 
in Kürze: 

Genug

"Das Arbeiterklasse-Leben der Kellnerin Slim (Jennifer Lopez) ändert sich schlagartig, als sie den wohlhabenden Bauunternehmer Mitch (Billy Campbell) heiratet. Das junge Paar bezieht ein idyllisches Haus im Grünen und das Glück scheint perfekt: Slim hat einen liebenden Ehemann, ein schönes Heim und bald auch eine wundersame Tochter.
Doch nach und nach entdeckt Slim die dunklen Seiten von Mitch. Der war schon immer der Typ Mann, der sich nimmt was er will - mit allen Mitteln. Das bekommt zunehmend auch Slim zu spüren: Mit der ehemaligen Treue nimmt er es nicht so genug. Gleichzeitig ist er über die Maßen besitzergreifend und dominant. Als Mitch anfängt, sie mehr und mehr zu kontrollieren und schließlich auch noch gewalttätig wird, sieht Slim, von Polizei und Behörden im Stich gelassen, nur einen Ausweg: Um sich und ihr Kind zu schützen, flieht sie an einen geheimen Ort und versucht sich ein neues Leben aufzubauen. Doch so leicht lässt Mitch sich nicht abschütteln. Egal, was Slim versucht, ihre Spuren zu verwischen, Mitch und seine Handlanger bleiben ihr auf den Fersen und hören nicht auf, sie zu bedrohen. Zu allem entschlossen und den permanenten Psychoterror leid, absolviert Slim, auf sich allein gestellt, ein mentales und körperliches Fitnessprogramm und setzt alles daran, Mitch endlich klar zu machen, dass sie genug hat." (Presse-Text)
Thriller

 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Genug Originaltitel: Enough (USA 2002) 
Regie: Michael Apted ("James Bond 007 - Die Welt ist nicht genug", "Enigma - Das Geheimnis"); Darsteller: Jennifer Lopez (Slim), Billy Campbell ("Rocketeer"; Mitch), Juliette Lewis ("From Dusk Till Dawn"), Dan Futterman, Noah Wyle u.a.; Drehbuch: Nicholas Kazan; Länge: 115 Minuten; FSK: ab 12 Jahren; ein Film im Verleih der Columbia TriStar Film GmbH; Film-Homepage: http://www.genug-der-film.de


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er war einer der großen deutschen Filmhistoriker, hellsichtig, leidenschaftlich, präzise. Aus dem Münchner Filmmuseum, das er von 1973 bis 1994 leitete, machte er einen Ort für alle, die das Kino lieben und verstehen wollen, wie es funktioniert. Zusammen mit seiner Frau Frieda Grafe setzte er neue Maßstäbe für die Reflexion über den Film als Kunstform. Durch umfangreiche Retrospektiven schärfte er den Blick auf die Werke bedeutender Filmemacher, aber auch für die Komplexität des Genre-Kinos. Er rekonstruierte Klassiker wie 'M' oder 'Metropolis' und schuf damit ein Bewusstsein für den Reichtum des Stummfilms."

Aus dem SPIEGEL-Nachruf zum Tode des Filmpublizisten
und -kritikers Enno Patalas (15.10.1929 - 07.08.2018)

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