26. Mai 2005 
in Kürze: 

Gallipoli - Gelibolu

"1915 - der erste Weltkrieg tritt in eine neue Dimension ...
Es beginnt als strategische Marineoperation im Januar 1915. Die britisch-französische Flotte plant einen Angriff auf die Dardanellen. Ziel der Flotte ist Istanbul, die Hauptstadt des Osmanischen Reiches. Der Verbündete Deutschlands und somit Feind der Alliierten Streitkräfte, soll auf diesem Wege geschwächt werden. Doch der Marineangriff scheitert und die britische Regierung fällt eine folgenschwere Entscheidung: Sie landen mit ihren Truppen auf der Halbinsel Gallipoli und greifen die türkische Verteidigungsstellung an, um der Marine so den Durchgang zu ermöglichen.
Hier nimmt eine der blutigsten und umstrittensten Schlachten des ersten Weltkriegs seinen Anfang. Es verändert Nationen für immer...

'Gallipoli' ist das Resultat einer 6-jährigen, intensiven Recherchearbeit des Regisseurs Tolga Örnek. Er forschte in mehr als 70 Archiven in Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Russland, Australien, Österreich, Neuseeland und der Türkei und mehr als 20 internationale Historiker standen ihm beratend zur Seite.

In Zusammenarbeit mit dem australischen Kriegsmuseum, dem neuseeländischen Ministerium für Kultur und Erbe und dem Çanakkale Marinemuseum entstand eine der historiengetreuesten Dokumentarfilme zur Schlacht um Galipolli.

Der Film beleuchtet anhand von Tagebüchern, Briefen und Fotografien die persönlichen Schicksale von Soldaten der gegnerischen Einheiten. Diese Dokumente machen deutlich, das alle Soldaten die gleiche Angst und das gleiche Leid teilen, ungeachtet der Seite, auf der sie kämpfen. 'Gallipoli' zeigt, dass der Krieg selbst der einzige und wahre Feind ist."
(Text: Rec Player)

Dokumentarfilm


 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Gallipoli - Gelibolu (Türkei 2005) 
 
Regie: Tolga Örnek;
Erzähler: Jeremy Irons und Sam Neill; Produktion: Hamdi Döker; Länge: 123 Minuten; FSK: ab 12 Jahren; ein Film im Verleih von Rec Player


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

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