25. August 2005 
in Kürze: 

Frau mit Hund
sucht Mann mit Herz

"Partnersuche ist kein Zuckerschlecken. Liebeshungrige Anfänger lernen die Formel dafür auf die harte Tour: Sie besteht aus einem Drittel demütigender Peinlichkeit und zwei Dritteln Ärger - nur wer echtes Glück hat, den schubst das Schicksal vielleicht in die richtige Richtung.

Wer heute einen Partner sucht, steht vor einem unüberschaubaren Labyrinth aus Websites, hektischen Lunchterminen und Heerscharen von Freunden und Verwandten, die garantiert immer die falschen Typen empfehlen.

Kindergärtnerin Sarah Nolan (Diane Lane), 30+, ist seit acht Monaten geschieden - jetzt können es ihre Kollegen und Verwandten nicht mehr länger mit ansehen. Sie wünschen ihr alles erdenklich Gute, und mit den besten Absichten nehmen sie die Sache in einer konzertierten Aktion selbst in die Hand, um Sarah vom Sofa und wieder auf den Heiratsmarkt zu bekommen - so oder so. Allen voran stellen Sarahs Schwestern Carol (Elizabeth Perkins) und Christine (Ali Hillis) eine Liste potenzieller Partner zusammen. Unterdessen ist ihr verwitweter Vater Bill (Christopher Plummer) seiner Zeit schon weit voraus: Er hat den Internet-Dates-Markt erfolgreich aufgerollt und sich im Netz die unkonventionelle Dolly (Stockard Channing) geangelt - und daneben noch eine ganze Reihe weiterer Damen, deren Namen seine Töchter ständig durcheinanderbringen.

Carol und Christine sind begeistert und wollen auch Sarah unbedingt ein Cyber-Date vermitteln, indem sie sich als Sarah ausgeben und online auf perfectmatch.com ihre Vorstellungen formulieren, mit dem verlockenden Text: 'Üppig, sinnlich, verführerisch und fröhlich. Weiße Autofahrerin sucht den besonderen Mann, um Nächte unter dem Sternenhimmel mit ihm zu teilen. Muss Hunde mögen.' Und dann warten sie auf Antwort.

Bald darauf wird Sarah von Anfragen erwartungsvoller Kandidaten überschwemmt, die sich jedoch bei urkomischen, katastrophalen ersten Dates als völlig ungeeignet erweisen. Unter ihnen kommt allerdings der attraktive und gut situierte, aber seltsam unbeholfene Anwärter Jake Anderson (John Cusack) durchaus in die engere Wahl. Er ist ein Idealist, der Romantik mindestens in der Preisklasse von 'Doktor Schiwago' erwartet. Jake sucht vielleicht doch ein wenig zu intensiv und ist also nicht ganz das, was Sarah jetzt braucht. Doch gleichzeitig lernt sie den frisch geschiedenen Vater eines ihrer Schützlinge näher kennen: Der charmante und ausgeglichene Bob Connor (Dermot Mulroney) passt derart gut zu ihr, dass sie es kaum für möglich hält. Geht das mit rechten Dingen zu?

Sarahs komische und nicht immer einfache Odyssee zahlt sich schließlich aus: Vorsichtig lässt sie sich wieder auf ihre Gefühle ein und lernt ihren eigenen Instinkten zu trauen. Endlich begreift sie, was die Familie ihr hartnäckig ans Herz legen möchte: Man sollte den Glauben an die Liebe niemals verlieren."
(Text: Warner Bros.)


 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Frau mit Hund sucht Mann mit Herz 
Originaltitel: Must love dogs (USA 2004) 
Regie: Gary David Goldberg;
Darsteller: Diane Lane (Sarah Nolan), John Cusack (Jake Anderson), Dermot Mulroney (Bob Connor), Elizabeth Perkins (Carol), Ali Hillis (Christine), Stockard Channing ("Smoke"; Dolly), Christopher Plummer (Sarahs Vater Bill) u.a.; Drehbuch: Gary David Goldberg nach einem Roman von Claire Cook; Produktion: Suzanne Todd, Jennifer Todd, Gary David Goldberg; Ausführende Produktion: Brad Hall, Ronald G. Smith; Kamera: John Bailey; Musik: Craig Armstrong; Länge: 98 Minuten; FSK: ohne Altersbeschränkung; ein Film im Verleih der Warner Bros. Pictures Germany; Film-Homepage: http://www.fraumithundsuchtmannmitherz.de


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Robby Müller hat das Handwerk und die Kunst der Kameraführung und des Lichtsetzens erneuert und vorangetrieben. Er konnte wie kaum ein anderer in seinen Bildern Stimmungen erfassen und Zustände beschreiben, die mehr über Charaktere erzählten als Dialoge und dramaturgische Strukturen. Er wusste, wie man für eine Geschichte und einen Film ein ganz eigenes Klima erzeugt, in dem seine Figuren im wahrsten Sinne des Wortes 'gut aufgehoben' waren. Für eine Handvoll Filmemacher war er der wichtigste Wegbegleiter."

Regisseur Wim Wenders zum Tode des Kameramanns Robby Müller (04.04.1940 - 03.07.2018)

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