14. Oktober 2004 
in Kürze: 

Evil

"Evil spielt im Schweden der 50er Jahre: Nach einer Schlägerei zuviel wird der rebellische 16-jährige Erik (Andreas Wilson) von seiner Mutter auf das private Elite-Internat Stjärnsberg geschickt und erhält hier seine letzte Chance auf einen Schulabschluss. Hinter der feinen Fassade offenbart sich allerdings ein unmenschliches System von Demütigung und Unterdrückung, ausgeübt von den älteren Schülern gegenüber den Jüngeren. Wie lange kann Erik dies alles ertragen? Er ist seinen Mitschülern im Faustkampf weit überlegen, aber wenn er zurückschlägt, fliegt er von der Schule...

Evil wurde ... 2004 für den 'Oscar' als Bester fremdsprachiger Film nominiert." (Presse-Text)


 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Evil 
Originaltitel: Ondskan (Schweden 2003) 
Regie: Mikael Håfström;
Darsteller: Andreas Wilson (Erik Ponti), Henrik Lundström (Pierre Tanguy), Gustaf Skarsgård (Otto Silverhielm), Linda Gyllenberg [alias Linda Zilliacus] (Marja), Marie Richardson (Eriks Mutter), Johan Rabeus (Eriks Vater), Kjell Bergqvist (Ekengren), Magnus Roosman (Tosse Berg), Jesper Salén (Dahlén), Filip Berg (Johan) u.a.; Drehbuch: Hans Gunnarsson, Mikael Håfström nach der Autobiographie von Jan Guillou; Produzenten: Hans Lönnerheden, Ingemar Leijonberg; Koproduzent: Per Holst, Nordisk Film A/S; Produktion: Moviola Film & Television, Nordisk Film A/S, TV4 AB; Kamera: Peter Mokrosinski; Musik: Francis Shaw; Länge: 113 Minuten; FSK: ab 12 Jahren; ein Film im Verleih von MFA+ FilmDistribution


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

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