7. November 2002 
in Kürze: 

Epsteins Nacht

"Jochen Epstein (Mario Adorf) wird aus dem Gefängnis entlassen, in dem er 15 Jahre wegen Mordes eingesessen hat. Er ist entschlossen aus Deutschland auszuwandern und die Vergangenheit für immer hinter sich zu lassen. Doch vertraute Orte, verdrängte Erinnerungen und eine nie vergessene Freundin sprengen den Panzer, den der alte Mann um sich aufgebaut hat. Alles begann in seiner letzten Nacht in Freiheit: Beim zufälligen Besuch eines christlichen Gottesdienstes glaubt Epstein in dem Gemeindepriester seinen ehemaligen KZ-Peiniger Giesser (Günter Lamprecht) zu erkennen." (Presse-Text)

 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Epsteins Nacht 
Originaltitel: Epsteins Nacht (Deutschland 2002) 
Regie: Urs Egger ("Opernball"); Darsteller: Mario Adorf (Jochen Epstein), Bruno Ganz (Adam Rose), Günter Lamprecht (Groll / Giesser), Otto Tausig (Karl Rose), Annie Girardot (Hannah Liebermann), Nina Hoss ("Das Mädchen Rosemarie", "Toter Mann"; Paula), Josephina Vilsmaier (Katharina) u.a.; Drehbuch: Jens Urban; Produzent: Andreas Bareiß; Co-Produzenten: Samir, Dschoint Ventschr Filmproduktion Zürich, Dr. Wolfgang Ramml, Filmhaus Films Wien; Produktion: Medien & Television München GmbH, Constantin Film Produktion GmbH; Kamera: Lukas Strebel; Musik: Christoph Gracian Schubert; Länge: 95 Minuten; FSK: ab 12 Jahren; Prädikat der Filmbewertungsstelle Wiesbaden: besonders wertvoll; ein Film im Verleih der Constantin Film Verleih GmbH; Film-Homepage: http://www.epsteins-nacht.de


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

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