29. November 2001 
in Kürze: 

Ein Mann sieht rosa

"Francois Pignon (Daniel Auteuil) führt als Buchhalter in einer   Kondomfabrik ein unauffälliges und monotones Leben. Doch das alles ändert sich, als Pignon zufällig erfährt, dass er entlassen werden soll. Denn sein Nachbar (Michel Aumont) hat eine geniale rettende Idee: Die graue Maus soll sich ganz einfach rosa einfärben. Und so inszenieren die beiden ein fingiertes Coming Out, indem sie unter der Fabrikbelegschaft eine Fotomontage verbreiten, die Pignon in einer ziemlich heiklen, unzweideutigen Situation zeigt. Und das ist auch gut so, jedenfalls zunächst, denn Pignons Chef (Jean Rochefort) nimmt aus Furcht davor, als intolerant zu gelten, die beabsichtigte Kündigung wieder zurück, und auch bei seinen Kollegen erfreut sich der sexuell Konvertierte plötzlich größter Beliebtheit. Doch das neue Leben als Betriebshomo zeigt bald nicht nur seine rosaroten Seiten: Am anderen Ufer schlagen Pignon unverhofft sämtliche schwulen Klischees sowie Wellen schleimigster Political Correctness-Toleranz entgegen. Und während es immer wahrscheinlicher wird, dass sein Spiel bald auffliegt, überschlägt sich rätselhafterweise ausgerechnet der raubeinige Trainer der betriebseigenen Rugby-Mannschaft (Gérard Depardieu) mit warmen Freundschaftsbekundungen gegenüber dem kürzlich erwärmten Bruder..."
(Presse-Text von Tobis Studiocanal)
Komödie

 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Ein Mann sieht rosa Originaltitel: Le Placard (Frankreich 2000) Darsteller: Daniel Auteuil (Francois Pignon), Gérard Depardieu, Thierry Lhermitte, Michèle Laroque, Jean Rochefort, Michel Aumont; Regie: Francis Veber; Länge: 84 Minuten; FSK: ab 6 Jahren und feiertagsfrei; im Verleih von Tobis Studiocanal; Film-Homepage: http://www.einmannsiehtrosa.de 


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

Drucken

Artikel empfehlen
Mr. Wong Delicious Facebook Webnews Linkarena 
Hilfe