24. Januar 2002 
in Kürze: 

Ein letzter Kuss

"Carlo (Stefano Accorsi) und Giulia (Giovanna Mezzogiorno) sind das perfekte Paar: jung, schön, aufstrebend - und seit Jahren innig ineinander verliebt. Doch dann eröffnet Giulia ihrem Freund, dass sie schwanger ist. Den Horror der unweigerlichen Familiengründung vor Augen beginnt Carlo nun, von Fluchtmöglichkeiten aus der festen Beziehung zu träumen. In dieser Verfassung begegnet ihm ausgerechnet die blutjunge, lebenslustige Schülerin Francesca (Martina Stella). Ein letzter Kuss müsste doch wohl erlaubt sein... Aber Carlo hat weder mit dem unbezähmbaren Zorn der temperamentvollen Giulia noch mit der Leidenschaft der entflammten Francesca gerechnet.
Dabei ist Carlo nicht der einzige in Nöten: Auch seine Freunde, die genauso wie er auf die 30 zugehen, haben so ihre Probleme damit, erwachsen zu werden und Verantwortung zu übernehmen. Und auch Giulias Mutter Anna (Stefania Sandrelli) gerät in Panik. Sie ringt mit der Perspektive, bald Großmutter zu werden, und beschließt daraufhin, aus ihrer erstarrten Ehe zu fliehen..."
(Presse-Text von Tobis Studiocanal)

 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Ein letzter Kuss Originaltitel: L'Ultimo Bacio (Italien 2001) 
Darsteller: Stefano Accorsi (Carlo), Giovanna Mezzogiorno (Tochter des verstorbenen "Allein gegen die Mafia"- Schauspielers Vittorio Mezzogiorno; Giulia), Stefania Sandrelli ("Scheidung auf Italienisch"; Anna, Giulias Mutter), Claudio Santamaria (Paolo), Giorgio Pasotti (Adriano), Marco Cocci (Alberto), Pierfrancesco Favino (Marco), Martina Stella (Francesca), Sabrina Impacciatore (Livia), Regina Orioli (Adrianna), Luigi Diberti (Emilio, Giulias Vater), Daniela Piazza (Veronica), Vittorio Amandola (Onkel Mimmo), Piero Natoli (Michele), Susanna Javicoli (Luisa), Lina Bernardi (Adele), Giulia Carmignani (Mariposa); Regie: Gabriele Muccino; Idee und Drehbuch: Gabriele Muccino; Kamera: Marcello Montarsi; Originalmusik: Paolo Buonvino; Produzent: Domenico Procacci; eine Produktion von Fandango in Zusammenarbeit mit Medusa Film; Länge: 118 Minuten; FSK: ab 12 Jahren; im Verleih von Tobis Studiocanal; Film-Homepage: http://www.einletzterkuss.de 


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

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