10. November 2005 
in Kürze: 

Edelweißpiraten

"Köln-Ehrenfeld, November 1944. Sie sind jung, wild und rebellisch. Wie Jugendliche überall und zu jeder Zeit. Doch die Arbeiterkinder Karl (Iwan Stebunov) und sein jüngerer Bruder Peter (Simon Taal) sind Edelweißpiraten, Anti-Nazis, und werden deswegen von der Gestapo verfolgt. Gemeinsam mit dem flüchtigen KZ-Häftling Hans Steinbrück (Bela B. Felsenheimer) planen sie Sabotageakte und geraten bald ins Visier der Gestapo, die mit härtester Konsequenz gegen die Jugendlichen vorgeht. Als sie verhaftet werden, ist Karl zwischen Überlebenswillen, Verantwortungsgefühl als auch Liebe für seinen Bruder und der Loyalität zu den Edelweißpiraten hin- und hergerissen. Soll er für seine Überzeugungen den Tod seines Bruders riskieren? Oder ist es klüger, sich und andere zu verraten, um zu überleben?"
(Text: 3 Rosen / Palladio Film)

 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Edelweißpiraten (Deutschland 2004) 
Regie: Niko von Glasow-Brücher;
Darsteller: Iwan Stebunov (Karl Ripke), Bela B. Felsenheimer (Band "Die Ärzte"; Hans Steinbrück), Jochen Nickel (Josef Hoegen), Jan Decleir (Ferdinand Kütter), Volker Röhlich (Roland Lorent), Jean Jülich (alter Karl), Florian Wilken (Franz "Bubbes" Rheinberger), Dominik Bromma (Günther Schwarz), Johannes Schaller (Barthel Schink), Pavel Metyanin (Adolf "Dölfes" Schütz), Susanne Bredehöft (Sozialarbeiterin), Simon Taal (Peter Ripke), Anna Thalbach (Cilly Serve), Svetlana Gajtan (Maria), Wolfgang Michael (Peter Hüppeler) u.a.; Drehbuch: Kiki von Glasow, Niko von Glasow-Brücher; Produktion: Daniel Brücher, Niko von Glasow-Brücher, Antje Paul; Kamera: Jola Dylewska; Musik: Andreas Schilling; Länge: 100 Minuten; FSK: ab 12 Jahren; ein Film im Verleih von 3 Rosen / Palladio Film GmbH & Co. KG


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

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