25. August 2005 
in Kürze: 

Don't Come Knocking

"Hollywoodstar Howard Spence hat schon bessere Zeiten gesehen. Heute lebt er nur noch von seinem früheren Ruhm. Nach einer weiteren durchzechten Nacht flieht er eines Morgens vom Set des Westerns, den er gerade dreht, und reitet auf und davon, wie einer der Helden, die er sein Leben lang gespielt hat. Als er kurz darauf erfährt, dass er womöglich ein Kind hat, von dem er nie etwas wusste, erscheint ihm das wie ein Hoffnungsstrahl. Vielleicht war sein Leben doch nicht völlig sinnlos, vielleicht gibt es doch irgendwo einen Ort, wo er hingehört. So lässt er alles hinter sich und macht sich auf die Suche nach diesem Sohn oder dieser Tochter - und entdeckt ein ganzes Leben, das er bisher verpasst hat - und eine Liebe, die er verloren glaubte."

Welturaufführung bei den Filmfestspielen in Cannes am 19. Mai 2005
(Text: United International Pictures)


 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Don't Come Knocking 
Originaltitel: Don't Come Knocking (Deutschland 2005) 
Regie: Wim Wenders;
Darsteller: Sam Shepard (Howard Spence), Eva Marie Saint (Howards Mutter), Jessica Lange (Doreen), Tim Roth (Sutter), Gabriel Mann (Earl), Sarah Polley (Sky), Fairuza Balk (Amber) u.a.; Drehbuch: Sam Shepard nach einer Geschichte von Sam Shepard und Wim Wenders; Produzenten: Peter Schwartzkopff, Karsten Brünig, In-Ah Lee; Co-Produktion: Carsten H. W. Lorenz; Ausführende Produktion: Jeremy Thomas; Produktion: Reverse Angle Production, Hamburg in Koproduktion mit ReverseAngle International und Arte France Cinema in Zusammenarbeit mit Arte ZDF sowie Euroarts und Network Movie; Kamera: Franz Lustig; Musik: T Bone Burnett; Länge: 123 Minuten; FSK: ab 6 Jahren; ein Film im Vertrieb von United International Pictures, im Verleih der Reverse Angle Pictures GmbH; Film-Homepage: http://www.dontcomeknocking.com


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

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