28. Oktober 2004 
in Kürze: 

Die Blindgänger

"Marie ist 13. Im Internat findet sie jeden Weg. Auch ohne den weißen Stock. Blindsein ist hier kein Problem. Wäre da nicht die geheime Sehnsucht nach der Welt der Sehenden. 
Aber für die Schritte jenseits der Geborgenheit braucht es Mut ...
Da begegnet sie Herbert. Er kann sehen – und sieht doch nichts. So sind 'Guckis' eben! Aber Maria spürt, dass sich durch diese Begegnung alles verändern wird. Sie fühlt, dass sie plötzlich alles kann ... Sogar eine eigene Band gründen und bei einem TV-Wettbewerb mitmachen. 'Die Blindgänger' werden es den 'Guckis' schon zeigen ..." (Presse-Text)

Auszeichnung:
Deutscher Filmpreis 2004 in der Kategorie 
"Bester Kinder- und Jugendfilm"

 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Die Blindgänger (Deutschland 2003) 
Regie: Bernd Sahling;
Darsteller: Ricard Ramünke (Marie), Maria Rother (Inga), Dennis Ritter (Daniel), Oleg Rabcuk (Herbert), Dominique Horwitz (Herr Karl) u.a.; Drehbuch: Helmut Dziuba, Bernd Sahling; Produktion: Ingelore König; Redaktion ZDF: Dagmar Ungureit; Kamera: Peter Ziesche; Musik: Christian Steyer; Länge: 88 Minuten; FSK: ohne Altersbeschränkung; ein Film im Verleih von MFA+ FilmDistribution


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

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