13. März 2003 
in Kürze: 

Das Leben des David Gale

David Gale (Kevin Spacey) ist ein Mensch, der Zeit seines Lebens nach strengen Prinzipien gelebt hat. Durch eine Wendung des Schicksals findet sich ausgerechnet der hingebungsvolle Familienvater, populäre Universitätsprofessor und angesehene entschiedene Gegner der Todesstrafe selbst in der Todeszelle wieder: Constance Harraway (Laura Linney), eine Kollegin Gales im Kampf gegen Hinrichtungen, wurde vergewaltigt und ermordet. Nur drei Tage vor der angesetzten Exekution stimmt Gale einem Exclusiv-Interview mit der Reporterin Elizabeth "Bitsey" Bloom (Kate Winslet) zu. Bitsey erkennt bald, dass die Aufgabe größer ist als sie ursprünglich gedacht hatte und nun ein Menschenleben in ihren Händen liegt. Ihre eigene Sicherheit außer Acht lassend, versucht sie die Umstände von Constances Tod zu untersuchen, bevor es zu spät ist. (Übersetzung der englischen Synopsis)

Wettbewerbsfilm der Berlinale 2003

 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Das Leben des David Gale 
Originaltitel: The Life of David Gale (USA / GB 2002) 
Regie: Alan Parker; Darsteller: Kate Winslet (Bitsey Bloom), Kevin Spacey (David Gale), Gabriel Mann (Zack Stemmons), Laura Linney (Constance Harraway), Cleo King (Barbara Kreuster), Constance Jones (Reporter A.J. Roberts), Lee Ritchey (Joe Mullarkey), Matt Craven (Dusty Wright), Jim Beaver (Duke Grover), Leon Rippy (Braxton Belyeu), Rhona Mitra (Berlin) u.a.; Drehbuch: Charles Randolph; Produktion: Alan Parker, Nicolas Cage; Ausführende Produzenten: Moritz Borman, Guy East, Nigel Sinclair; Co-Produktion: Lisa Moran; Kamera: Michael Seresin; Musik: Alex Parker, Jake Parker;
Prädikat der Film-Bewertungsstelle Wiesbaden: besonders wertvoll;
Länge: 130 Minuten; FSK: ab 12 Jahren; ein Film im Verleih von United International Pictures; Film-Homepage: http://www.daslebendesdavidgale.de
bzw. http://www.movies.uip.de/lifeofdavidgale


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Robby Müller hat das Handwerk und die Kunst der Kameraführung und des Lichtsetzens erneuert und vorangetrieben. Er konnte wie kaum ein anderer in seinen Bildern Stimmungen erfassen und Zustände beschreiben, die mehr über Charaktere erzählten als Dialoge und dramaturgische Strukturen. Er wusste, wie man für eine Geschichte und einen Film ein ganz eigenes Klima erzeugt, in dem seine Figuren im wahrsten Sinne des Wortes 'gut aufgehoben' waren. Für eine Handvoll Filmemacher war er der wichtigste Wegbegleiter."

Regisseur Wim Wenders zum Tode des Kameramanns Robby Müller (04.04.1940 - 03.07.2018)

Drucken

Artikel empfehlen
Mr. Wong Delicious Facebook Webnews Linkarena 
Hilfe