2. Mai 2002 
in Kürze: 

Dark Blue World

"'Dark Blue World' erzählt die Geschichte einer Freundschaft zweier
tschechischer Piloten, dem 40jährigen Franta (Ondrej Vetchy) und dem jungen Karel (Krystof Hadek) im Zweiten Weltkrieg. Sie entkommen den Nazis in der besetzten Tschechoslowakei und fliehen nach Großbritannien, wo sie der Royal Air Force beitreten. Als sich beide in dieselbe Frau, die attraktive Engländerin Susan (Tara Fitzgerald) verlieben, droht ihre Freundschaft zu zerbrechen." (Presse-Text)

 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Dark Blue World Originaltitel: Tmavomodrý svet (Tschechien / GB / Deutschland / Dänemark / Italien 2001) 
Regie: Jan Sverák ("Kolya"); Darsteller: Ondrej Vetchý (Frantisek Sláma), Krystof Hádek (Karel Vojtisek), Tara Fitzgerald ("Brassed Off - Mit Pauken und Trompeten"; Susan), Charles Dance (Wing-Commander Bentley), Oldrich Kaiser (Machatý), David Novotny (Mrtvý), Linda Rybová (Hanicka), Lukás Kantor (Tom Tom), Radim Fiala (Sysel), Juraj Bernáth (Gregora), Miroslav Táborský (Houf), Hans-Jörg Assmann (Doktor Blaschke), Thure Riefenstein (deutscher Offizier Hesse), Anna Massey (Englischlehrerin) u.a.; Drehbuch: Zdenek Sverák; Produzenten: Eric Abraham, Jan Sverák; Co-Produzenten: Werner König (+ 2000), Domenico Proccaci; Kamera: Vladimir Smutny; Musik: Ondrej Soukup; Länge: 113 Minuten; FSK: ab 12 Jahren; ein Film im Verleih von Helkon; Film-Homepage: http://www.darkblueworld.de


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er war einer der großen deutschen Filmhistoriker, hellsichtig, leidenschaftlich, präzise. Aus dem Münchner Filmmuseum, das er von 1973 bis 1994 leitete, machte er einen Ort für alle, die das Kino lieben und verstehen wollen, wie es funktioniert. Zusammen mit seiner Frau Frieda Grafe setzte er neue Maßstäbe für die Reflexion über den Film als Kunstform. Durch umfangreiche Retrospektiven schärfte er den Blick auf die Werke bedeutender Filmemacher, aber auch für die Komplexität des Genre-Kinos. Er rekonstruierte Klassiker wie 'M' oder 'Metropolis' und schuf damit ein Bewusstsein für den Reichtum des Stummfilms."

Aus dem SPIEGEL-Nachruf zum Tode des Filmpublizisten
und -kritikers Enno Patalas (15.10.1929 - 07.08.2018)

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