6. Januar 2005 
in Kürze: 

Die Brautjungfer

"Der 25jährige Philippe (Benoit Magimel) verliebt sich auf der Hochzeit seiner jüngeren Schwester in eine der Brautjungfern. Senta ist schön, verführerisch und geheimnisvoll, erzählt bizarre Geschichten und verkriecht sich in eine Scheinwelt. Aber Philippe verfällt ihr mit Haut und Haar, merkt nicht, wie sich trotz leidenschaftlicher Affäre das Böse in ihr Leben schleicht und die Normalität langsam aus den Fugen gerät. Während er versucht, weiter im Job erfolgreich zu sein und Mutter und Schwestern zur Seite zu stehen, verliert er sich immer mehr in dieser absoluten Beziehung, gerät immer tiefer in den Sog von Sexualität und Sinnlichkeit. Bis Senta eines Tages einen verhängnisvollen Liebesbeweis fordert: Mord! Was Liebe auf den ersten Blick war, wird mit jeder weiteren Begegnung zur riskanten Gratwanderung zwischen fesselnder Erotik und düsterer Dämonie. Aus dem Spiel mit Worten wird tödlicher Ernst, aus der 'amour fou' eine 'liaison dangereuse'." (Presse-Text)

 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Die Brautjungfer 
Originaltitel: La Demoiselle d'honneur (Frankreich / Deutschland 2004) 
Regie: Claude Chabrol;
Darsteller: Benoit Magimel (Philippe), Laura Smet (Senta), Aurore Clément (Christine), Bernard Le Coq (Gérard), Solene Bouton (Sophie), Anna Mihalcea (Patricia), Isolde Barth (Sentas Mutter), Michel Duchaussoy (Clochard), Suzanne Flon (Madame Crespin), Eric Seigne (Jacky), Pierre-Francois Dumeniaud (Nadeau), Philippe Duclos (Kommissar), Thomas Chabrol (Lieutenant Laval), Mazen Kiwan (Pablo) u.a.; Drehbuch: Pierre Leccia, Claude Chabrol nach dem Roman von Ruth Rendell; Produktion: Patrick Godeau, Antonio Passalia, Alfred Hürmer; Kamera: Eduardo Serra, Michel Thiriet; Musik: Matthieu Chabrol; Länge: 111 Minuten; FSK: ab 12 Jahren; ein Film im Verleih von Concorde Film


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

Drucken

Artikel empfehlen
Mr. Wong Delicious Facebook Webnews Linkarena 
Hilfe