"Der 25jährige Philippe (Benoit Magimel) verliebt sich auf der
Hochzeit seiner jüngeren Schwester in eine der Brautjungfern. Senta
ist schön, verführerisch und geheimnisvoll, erzählt bizarre
Geschichten und verkriecht sich in eine Scheinwelt. Aber Philippe verfällt
ihr mit Haut und Haar, merkt nicht, wie sich trotz leidenschaftlicher Affäre
das Böse in ihr Leben schleicht und die Normalität langsam aus
den Fugen gerät. Während er versucht, weiter im Job erfolgreich
zu sein und Mutter und Schwestern zur Seite zu stehen, verliert er sich
immer mehr in dieser absoluten Beziehung, gerät immer tiefer in den
Sog von Sexualität und Sinnlichkeit. Bis Senta eines Tages einen verhängnisvollen
Liebesbeweis fordert: Mord! Was Liebe auf den ersten Blick war, wird mit
jeder weiteren Begegnung zur riskanten Gratwanderung zwischen fesselnder
Erotik und düsterer Dämonie. Aus dem Spiel mit Worten wird tödlicher
Ernst, aus der 'amour fou' eine 'liaison dangereuse'." (Presse-Text)
Filmdaten
Filmtitel: Die
Brautjungfer
Originaltitel: La Demoiselle d'honneur (Frankreich / Deutschland
2004)
Regie: Claude Chabrol;
Darsteller: Benoit Magimel (Philippe), Laura Smet (Senta), Aurore
Clément (Christine), Bernard Le Coq (Gérard), Solene Bouton
(Sophie), Anna Mihalcea (Patricia), Isolde Barth (Sentas Mutter), Michel
Duchaussoy (Clochard), Suzanne Flon (Madame Crespin), Eric Seigne (Jacky),
Pierre-Francois Dumeniaud (Nadeau), Philippe Duclos (Kommissar), Thomas
Chabrol (Lieutenant Laval), Mazen Kiwan (Pablo) u.a.; Drehbuch:
Pierre Leccia, Claude Chabrol nach dem Roman von Ruth Rendell; Produktion:
Patrick Godeau, Antonio Passalia, Alfred Hürmer; Kamera: Eduardo
Serra, Michel Thiriet; Musik: Matthieu Chabrol;
Länge:
111 Minuten;
FSK: ab 12 Jahren; ein Film im
Verleih von Concorde
Film
"Alles, was vielseitig und kleiner ist, hat überall in der Welt den Großen, den Supermärkten, Platz zu machen. Wenn Sie so wollen, war das europäische Kino immer ein Einzelhandel."
Regisseur Wim Wenders über das europäische Kino im Vergleich mit dem amerikanischen