4. August 2005 
in Kürze: 

Bombón
- Eine Geschichte aus Patagonien

"Patagonien ist ein raues Land und für den 52jährigen Juan Villegas ist es sogar noch rauer. Juan, ein arbeitsloser Mechaniker, versucht über die Runden zu kommen, indem er selbstgefertigte Messer verkauft. Niemand will sie wirklich haben, aber Juan ist dennoch nie verbittert und immer freundlich.

Als er eines Tages das Auto einer jungen Frau, die eine Autopanne hat, viele Kilometer weit bis vor deren Haustür abschleppt, bekommt er zum Dank ein ungewöhnliches Geschenk: einen wunderschönen argentinischen Dogo, einen edlen Zuchthund, der auf den Namen 'Bombón' hört. Auf dem Weg nach Hause beäugen sich Mann und Hund sorgfältig, jeder für sich die Vor- und Nachteile einer längerfristigen Beziehung abwägend. Und bald wird klar: Bombón ist guten Willens und Juan heißt den Hund bedingungslos in seinem Leben willkommen.

Der überschwängliche Hundetrainer Walter tritt in beider Leben und überredet Juan, Bombón an einer Hundeschau teilnehmen zu lassen, bei der dieser prompt den dritten Platz belegt. Für Juan ist dies der erste Schritt in ein vielversprechendes neues Leben – und der Beginn einer wunderbaren Freundschaft."
(Text: Alamode Film)


 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Bombón - Eine Geschichte aus Patagonien 
Originaltitel: Bombón - El Perro (Argentinien / Spanien 2004) 
Regie: Carlos Sorin;
Darsteller: Juan Villegas (Juan "Coco" Villegas), Walter Donado (Walter Donado), Micol Estévez (Graciela), Rosa Valsecchi (Susana), Pascual Condito (Pascual), Claudina Fazzini (Claudina) u.a.; Drehbuch: Santiago Calori, Salvador Roselli, Carlos Sorin; Produktion: Oscar Kramer; Ko-Produzenten: Hugo Sigman, Jose María Morales; Kamera: Hugo Colace; Musik: Nicolás Sorin; Länge: 98 Minuten; FSK: ohne Altersbeschränkung; ein Film im Verleih von Alamode Film / Fabien Arséguel e. K.


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

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