24. November 2005 
in Kürze: 

Die blaue Grenze

"'Die blaue Grenze' spielt dort, wo das Meer Deutschland von Dänemark trennt. Ein Ort, an dem die Grenze zwischen Traum und Wirklichkeit verschwimmt. Wie zufällig gestrandet treffen hier eine handvoll Menschen und deren Schicksal aufeinander.

Da ist der verträumte Momme (Antoine Monot, Jr.), der gerade seinen Vater verloren hat. Auf einem rätselhaften Fest begegnet er der schönen Dänin Lene (Beate Bille) und findet in ihr seine große Liebe. Doch was die Nacht zaghaft zusammengebracht hat, reißt der dämmernde Morgen wieder auseinander. Da ist Mommes Großvater (Joost Siedhoff), der glaubt, seine Trauer über den toten Sohn besiegen zu können, indem er vor seinen Erinnerungen davonläuft. Und da ist ein weiterer tragischer Held: der kauzige Kommissar Poulsen (Dominique Horwitz), ständig bemüht, Freunde zu finden oder irgendetwas zu erleben - und sei es nur ein ausgeglichenes Tennismatch mit sich selbst. Als sein Glück schließlich in Gestalt der geheimnisvollen Frau Marx (Hanna Schygulla) bei ihm anklopft, erkennt er es fast nicht.

Wie mit einem unsichtbaren Faden sind die Schicksale dieser Menschen miteinander verwoben. Manche der Verbindungen werden aufgeklärt, andere bleiben unbeantwortet - nur unser Gefühl kann uns sagen, was hier geschehen ist. Schließlich befinden wir uns nicht nur an der Grenze zwischen Deutschland und Dänemark sondern auch an der Grenze zwischen Himmel und Erde."
(Text: Jetfilm / Filmwelt)


 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Die blaue Grenze (Deutschland 2005) 
 
Regie: Till Franzen;
Darsteller: Antoine Monot, Jr. (Momme Bief), Dominique Horwitz (Kommissar Poulsen), Beate Karoline Bille (Lene), Joost Siedhoff (der alte Bief), Hanna Schygulla (Frau Marx), Uwe Rohde (Lothar), Sebastian Schipper (Biskup), Friedrich-Karl Praetorius (Heesch), Sebastian Schultz (Morten), Jens Münchow (Teddy) u.a.; Drehbuch: Till Franzen; Produktion: Arne Ludwig, Felix Blum, Holger Hage, Discofilm; Redaktion: Daniela Mussgiller, Horst Königstein, Georg Steinert; Musik: Enis Rotthoff; Länge: 104 Minuten; FSK: ab 6 Jahren; ein Film im Verleih von Jetfilm / Filmwelt; Film-Homepage: http://www.dieblauegrenze.de


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

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