24. Mai 2001 
in Kürze: 

Black Box BRD

Andres Veiels Dokumentarfilm vergleicht in der direkten Gegenüberstellung der Lebensgeschichten von Alfred Herrhausen und Wolfgang Grams ein Opfer und einen Terroristen der RAF. Der Film erhielt wenige Tage vor seinem deutschen Kinostart Aktualität durch die Ermittlung des 1993 in Bad Kleinen von GSG9-Beamten erschossenen Grams als sehr wahrscheinlichen Mörder des 1991 in Düsseldorf erschossenen damaligen Treuhand-Chefs Detlev Carsten Rohwedder.

 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Black Box BRD Originaltitel: Black Box BRD (Deutschland 2001) 
Regie: Andres Veiel; Drehbuch: Andres Veiel; Länge: 102 Minuten; FSK: ab 12 Jahren; Film-Homepage: http://www.black-box-brd.de/indexflash.html 


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

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