11. August 2005 
in Kürze: 

Bin-Jip

"Auf seiner BMW lässt sich Tae-suk durch die Stadt treiben, um nach Häusern und Wohnungen Ausschau zu halten, deren Eigentümer vorübergehend verreist sind. 

Wenn die Pizzaflyer, die er an den Türklinken angebracht hat, in der Nacht noch unangetastet sind, ist er sich sicher, dass er in die Häuser einbrechen kann. Doch anstatt etwas zu stehlen, benutzt er die fremden Wohnungen, um in ihnen sein eigenes Leben zu führen. Er wohnt dort für eine Nacht und gießt zum Dank die Blumen, wäscht die Wäsche, erledigt kleine Reparaturen. 

In einer Wohnung trifft er allerdings auf die unglücklich verheiratete Sun-hwa, die von dem charismatischen Einbrecher sofort fasziniert ist. Sie verlieben sich und begehen von nun gemeinsam ihre Einbrüche. Jedoch macht die Polizei ihrer Freiheit bald ein Ende..."
(Text: Pandora Film)


 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Bin-Jip 
Originaltitel: Bin-Jip (Südkorea 2004) 
Regie: Kim Ki-duk;
Darsteller: Lee Seung-yeon (Sun-hwa), Lee Hyun-kyoon (Tae-suk), Kwon Hyuk-ho (Min-gyu), Ju Jin-mo (Inspector Cho), Choi Jeong-ho, Lee Mi-suk, Moon Sung-hyuk, Park Jee-ah, Jang Jae-yong, Lee Dah-hae u.a.; Drehbuch: Kim Ki-duk; Produktion: Kim Ki-duk; Ausführende Produktion: Michiko Suzuki; Kamera: Seong-back Jang, Jang Seong-Back; Musik: Slvian; Länge: 88 Minuten; FSK: ab 12 Jahren; ein Film im Verleih von Pandora Film; Film-Homepage: http://www.bin-jip.de


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

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