18. November 2004 
in Kürze: 

Bergkristall

"In einem modernen Wintersportort erzählt der Pfarrer (Max Tidof) einer Familie aus der Stadt die Weihnachtslegende vom magischen 'Bergkristall': Trotz der jahrhundertealten Fehde zwischen den Dörfern Gschaid und Millsdorf verlieben sich der Schuster Sebastian (Daniel Morgenroth) und die schöne Färberstochter Susanne (Dana Vavrova). Dennoch gilt die junge Frau in Gschaid als 'eingebildete' Millsdorferin, leidet unter Vorurteilen und Hass. Schweren Herzens kehrt sie ohne den 13jährigen Konrad (François Göske) und die 11jährige Sanna (Josefina Vilsmaier) zu ihren Eltern zurück. Die Geschwister hoffen auf eine Versöhnung ihrer Eltern durch den Zauber des Bergkristalls, der einer alten Sage nach Liebende wieder vereinen soll. Als sich die Kinder nach einem Besuch bei der Mutter in der Heiligen Nacht in den verschneiten Bergen verirren und in Lebensgefahr geraten, kommen die verfeindeten und verbohrten Dörfler endlich zur Besinnung.

Nach der Novelle 'Bergkristall' von Adalbert Stifter aus dem Jahre 1853 ..." (Presse-Text)

 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Bergkristall (Deutschland 2004) 
Regie: Joseph Vilsmaier;
Darsteller: Dana Vavrova (Susanne), Daniel Morgenroth (Sebastian), Josefina Vilsmaier (Sanna), François Göske (Konrad), Max Tidof (Pfarrer Ernst), Christian Nickel (Andreas, Bürgermeister), Jürgen Schornagel (Färber), Thomas Wlaschiha (Schafhirt Philipp), Andreas Nickl (Holzknecht Michl), Michael Schönborn (Lehrer), Katja Riemann (Karin), Herbert Knaup (Paul), Paula Riemann (Lisa), Frederick Lau (Marc), Teresa Vilsmaier (Maria) u.a.; Drehbuch: Klaus Richter; Produktion: Markus Zimmer; Kamera: Joseph Vilsmaier, Peter von Haller; Musik: Christian Heyne, Stefan Busch; Länge: 92 Minuten; FSK: ab 6 Jahren; ein Film im Verleih von Concorde Film


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Robby Müller hat das Handwerk und die Kunst der Kameraführung und des Lichtsetzens erneuert und vorangetrieben. Er konnte wie kaum ein anderer in seinen Bildern Stimmungen erfassen und Zustände beschreiben, die mehr über Charaktere erzählten als Dialoge und dramaturgische Strukturen. Er wusste, wie man für eine Geschichte und einen Film ein ganz eigenes Klima erzeugt, in dem seine Figuren im wahrsten Sinne des Wortes 'gut aufgehoben' waren. Für eine Handvoll Filmemacher war er der wichtigste Wegbegleiter."

Regisseur Wim Wenders zum Tode des Kameramanns Robby Müller (04.04.1940 - 03.07.2018)

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