18. März 2004 
in Kürze: 

Bärenbrüder

"Viele, viele Jahre vor unserer Zeit: Im Nordwesten Amerikas leben die drei Brüder Kenai, Denahi und Sitka. Durch einen tragischen Unfall wird der Älteste von einem Bären getötet. Kenai, der ungestüme Jüngste, schwört Rache. Doch dann passiert Unglaubliches: Kenai wird auf magische Weise selbst in einen Bären verwandelt. Aus der neuen Sicht sieht die Welt ganz anders aus: Um sich auf vier Tatzen zurechtzufinden und wieder ein Mensch werden zu können, muss Kenai sich mit einem vermeintlichen Erzfeind anfreunden, dem jungen, sehr gesprächigen Grizzly Koda, der auf der Suche nach seiner Mutter ist.

Gemeinsam macht sich das ungleiche Paar auf den Weg: Kenai, um seine Menschengestalt wiederzuerlangen, Koda, um beim sagenumwobenen jährlichen Bärenfest Salmon Run seine Mutter wiederzufinden. Ausgerechnet der liebenswerte Koda bringt dem zornigen Kenai während ihrer abenteuerlichen Reise bei, was Freundschaft, Bruderliebe und Toleranz wirklich bedeuten..." (Presse-Text)

Der Animationsfilm wechselt sein Format vom herkömmlichen Kinoformat (1,85 : 1) zum Cinemascope-Breitwand-Format (2,35 : 1), nachdem die Figur Kenai in einen Bären verwandelt worden ist, um den Zuschauern seine neue Perspektive zu veranschaulichen.

 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Bärenbrüder 
Originaltitel: Bear Brother (USA 2003) 
Regie: Aaron Blaise, Bob Walker;
Produktion: Chuck Williams; Musik: Phil Collins, Mark Mancina; Länge: 85 Minuten; FSK: ohne Altersbeschränkung; ein Film im Verleih von Buena Vista International; Film-Homepage: http://www.disney.de/baerenbrueder


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Robby Müller hat das Handwerk und die Kunst der Kameraführung und des Lichtsetzens erneuert und vorangetrieben. Er konnte wie kaum ein anderer in seinen Bildern Stimmungen erfassen und Zustände beschreiben, die mehr über Charaktere erzählten als Dialoge und dramaturgische Strukturen. Er wusste, wie man für eine Geschichte und einen Film ein ganz eigenes Klima erzeugt, in dem seine Figuren im wahrsten Sinne des Wortes 'gut aufgehoben' waren. Für eine Handvoll Filmemacher war er der wichtigste Wegbegleiter."

Regisseur Wim Wenders zum Tode des Kameramanns Robby Müller (04.04.1940 - 03.07.2018)

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