2. Juni 2005 
in Kürze: 

Am Tag als Bobby Ewing starb

"Der siebzehnjährige Niels (Franz Dinda) zieht 1986 wider Willen mit seiner Mutter Hanne (Gabriele Maria Schmeide) in eine Kommune in die Wilster Marsch unweit der AKW-Baustelle Brokdorf. Für Hanne ist das ein Schritt in ein neues Leben, Niels aber fühlt sich in der ungewohnten Umgebung nicht wohl. Als Hanne auch noch mit dem Kommunenguru Peter (Peter Lohmeyer) eine Liaison beginnt, rebelliert Niels. Gemeinsam mit der Bürgermeistertochter Martina (Luise Helm) beteiligt er sich am gewaltbereiten Widerstand gegen das AKW und gerät deshalb mit Peter in Konflikt, der den Fortbestand seiner Kommune dadurch gefährdet sieht. Doch mit der Nachricht von der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl sind alle Beteiligten gezwungen, sich neu zu positionieren."

Hauptpreisträger des Filmfestivals Max-Ophüls-Preis 2005
(Text: Festival-Katalog Max-Ophüls-Preis)

 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Am Tag als Bobby Ewing starb (Deutschland 2005) 
Regie: Lars Jessen (sein Spielfilm-Regiedebüt);
Darsteller: Gabriele Maria Schmeide (Hanne), Franz Dinda (Niels), Peter Lohmeyer (Peter), Luise Helm (Martina), Richy Müller, Nina Petri, Eva Kryll, Falk Rockstroh, Bernhard Petersen, Peter Heinrich Brix, Jens Münchow u.a.; Drehbuch: Ingo Haeb, Kai Wessel, Lars Jessen; Produktion: Neue Mira Filmproduktion Bremen; Kamera: Andreas Höfer; Musik: Paul Rabiger; Länge: 95 Minuten; FSK: ab 6 Jahren; ein Film im Verleih von Jetfilm / Filmwelt


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

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