25. August 2005 
in Kürze: 

Almost Heaven

"Helens größter Traum ist, einmal im legendären Bluebird Cafe in Nashville zu singen! Als sie dann tatsächlich eine Einladung zu einem Auftritt ins Mekka der Country-Musik erhält, begibt sie sich sofort und ohne Wissen ihres Mannes auf die Reise. Durch eine Verwechslung am Flughafen landet sie allerdings auf Jamaika - und steht mit Gitarre, Cowboyhut und Westernstiefeln jetzt ausgerechnet im Zentrum des Reggae! Hier platzt Rosie in ihr Leben, eine flotte jamaikanische Trickbetrügerin, die erstmal auch Helen um Geld erleichtert. Helen und Rosie stellen fest, dass beide auf die andere Seite der Insel müssen - von hier könnte Helen doch noch nach Nashville fliegen. Als reine Zweckgemeinschaft macht sich das ungleiche Frauenpaar also gemeinsam auf die Reise... Allerdings verliert Helen durch Rosies halbseidene Trickgeschäfte jetzt nicht nur ihr gesamtes Geld, sondern auch noch ihre geliebte Gitarre. Helen heuert als Sängerin in einem Touristenhotel an und gibt mit einigen älteren Reggae-Musikern herzzerreißende Country-Songs zum Besten. Sie ahnt noch nicht, dass dieser 'Umweg' über Jamaika, Rosie und Reggae der direkte Weg zu sich selbst und zu ihrem eigentlichen Glück sein wird."
(Text: timebandits films)

 
Filmdaten 
 
Filmtitel: Almost Heaven (Deutschland 2004) 
Regie: Ed Herzog ("Happy Weekend");
Darsteller: Heike Makatsch (Helen), Nikki Amura-Bird (Rosie), Wotan Wilke Möhring (Carlo), Michael Gwisdek (Botschafter), Ivan Shvedoff (Strike), Carl Bradshaw (Shervin) u.a.; Drehbuch: Ed Herzog, Paul Herzberg; Produzentin: Judy Tossell; Produktion: Egoli Tossell Film Aktiengesellschaft; Ko-Produktion: Medienfonds German Film Produktions GmbH & Co. KG, Deutsche Columbia Pictures, Babelsberg Film GmbH / Studio Babelsberg GmbH; Kamera: Sebastian Edschmid; Musik: Bill Frisell; Gefördert durch Filmstiftung NRW, Medienboard Berlin-Brandenburg, Filmförderungsanstalt; Länge: 102 Minuten; FSK: ab 6 Jahren; ein Film im Verleih von timebandits films GmbH; Film-Homepage: http://www.almostheaven-derfilm.de


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Er etablierte eine Form der Filmkritik, wie es sie vorher und nachher nicht mehr gab. Merker bestand darauf, bei der Auswahl der Filme und der Ausschnitte freie Hand zu haben - was heutzutage, im Zeitalter der immer gleichen Clips, undenkbar ist. Jahrelang gaben sogar die großen Verleihe nach, weshalb Hollywood bei ihm eine ebenso große Rolle spielte wie unabhängig gedrehte, schützenswerte Werke. Helmut Merker mochte nicht einzelne Filme, sondern er liebte das Kino."

Aus dem Nachruf von Milan Pavlovic in der Süddeutschen Zeitung zum Tode des früheren WDR-Filmredakteurs, Filmpublizisten und
-kritikers Helmut Merker (18.08.1942 - 03.09.2018)

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