13. Januar 2005 
in Kürze: 

2046

"Hongkong 1966: Der Schriftsteller Chow schreibt in seinem Hotelzimmer an einem Science-Fiction-Roman. Je weiter er in seine fiktive, in der Zukunft spielende Liebesgeschichte vorantreibt, desto tiefer taucht er auch in einen Strudel von Erinnerungen an eigene Liebesaffären ein. Vor seinem inneren Auge treten die drei Frauen noch einmal auf, die für ihn wichtig waren. Jede hat ihre unauslöschliche Spur in seiner Seele hinterlassen, doch vor allem die Gedanken an seine einzige wirkliche, unerfüllt gebliebene Liebe verfolgen ihn. In seinem Kopf entsteht ein geheimnisvoller, faszinierend schillernder Bilderreigen, ein Sog aus schönen und traurigen Gefühlen, geheimen Sehnsüchten und wilden Leidenschaften. Und bald wird klar, dass Phantasie und sehnsuchtsvolle Erinnerungen untrennbar miteinander verbunden sind..." (Presse-Text)

Ein Film im Wettbewerb des Filmfestivals Cannes 2004

 
Filmdaten 
 
Filmtitel: 2046 
Originaltitel: 2046 (China / Frankreich / Deutschland / Hongkong 2004) 
Regie: Wong Kar Wai ("Chungking Express", "Fallen Angels", "In the mood for love");
Darsteller: Tony Leung (Chow Mo-Wan), Gong Li (Su Li Zhen), Takuya Kimura (Tak), Faye Wong (Wang Jing Wen), Zhang Ziyi (Bai Ling), Carina Lau (Lulu / Mimi), Maggie Cheung (Su Li Zhen im Jahr 1960) u.a.; Drehbuch: Wong Kar Wai; Produktion: Wong Kar Wai, Chan Ye-Cheng, Ren Zhonglun; Ausführende Produzenten: Eric Heumann, Ren Zhonglun, Zhu Yongde; Kamera: Christopher Doyle, Kwan Pun-Lung, Lai Yiu-Fai; Musik: Shigeru Umebayashi, Peer Raben; Länge: 129 Minuten; FSK: ab 12 Jahren; ein Film im Verleih von Prokino; Film-Homepage: http://www.2046-der-film.de


Archivierte Kurzinformation 


Zitat

"Robby Müller hat das Handwerk und die Kunst der Kameraführung und des Lichtsetzens erneuert und vorangetrieben. Er konnte wie kaum ein anderer in seinen Bildern Stimmungen erfassen und Zustände beschreiben, die mehr über Charaktere erzählten als Dialoge und dramaturgische Strukturen. Er wusste, wie man für eine Geschichte und einen Film ein ganz eigenes Klima erzeugt, in dem seine Figuren im wahrsten Sinne des Wortes 'gut aufgehoben' waren. Für eine Handvoll Filmemacher war er der wichtigste Wegbegleiter."

Regisseur Wim Wenders zum Tode des Kameramanns Robby Müller (04.04.1940 - 03.07.2018)

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